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Verbraucherschützer und Sozialverbände warnen vor sozialen Folgen der Inflation

·Lesedauer: 1 Min.
Geldschein und Münzen (AFP/INA FASSBENDER)

Angesichts der hohen Inflation haben Verbraucherschützer und der Sozialverband VdK die Politik zur Entlastung der Bürger aufgefordert. Wenn der Anstieg der Energie- und Benzinpreise ungebremst weitergehe, drohe eine "dramatische soziale Schieflage", sagte Klaus Müller, Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (Vzbv), dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). "Die Politik muss dringend die gegenwärtige Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren, auf Energieeinsparungen setzen und Energiearmut verhindern."

Derzeit flössen die Einnahmen aus den höheren Benzin- und Gaspreisen unter anderen an Russland, Norwegen und die arabischen Staaten, kritisierte der Verbraucherschützer. Damit stünden sie nicht für ökologische Investitionen und Pro-Kopf-Erstattungen an Verbraucher und Verbraucherinnen zur Verfügung.

Auch VdK-Präsidentin Verena Bentele warnte vor einer Überforderung der Menschen. "Es kann nicht sein, dass fast jeder zweite Haushalt in einer deutschen Großstadt mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens für die Miete ausgeben muss, ein Viertel sogar mindestens 40 Prozent", sagte Bentele der Zeitung. Die Politik müsse endlich Rahmenbedingungen schaffen, damit für alle "Wohnraum, Strom, Wärme, aber auch gesunde Lebensmittel bezahlbar sind".

Bentele forderte mehr Sozialwohnungen und Instrumente, um Mietsteigerungen zu begrenzen. Das Wohngeld für Menschen mit geringen Einkommen müsse jährlich an die steigenden Energiekosten angepasst werden. Angesichts der immensen Preissteigerungen für Energie müsse der Staat einen sozialen Ausgleich für Einkommensschwache schaffen.

hex/pw

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