Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.298,96
    +46,10 (+0,35%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.539,27
    +22,17 (+0,63%)
     
  • Dow Jones 30

    30.218,26
    +248,74 (+0,83%)
     
  • Gold

    1.842,00
    +0,90 (+0,05%)
     
  • EUR/USD

    1,2127
    -0,0022 (-0,18%)
     
  • BTC-EUR

    15.619,13
    +30,23 (+0,19%)
     
  • CMC Crypto 200

    365,19
    -14,05 (-3,71%)
     
  • Öl (Brent)

    46,09
    +0,45 (+0,99%)
     
  • MDAX

    29.517,75
    +230,57 (+0,79%)
     
  • TecDAX

    3.117,66
    +32,33 (+1,05%)
     
  • SDAX

    13.969,70
    +127,08 (+0,92%)
     
  • Nikkei 225

    26.751,24
    -58,13 (-0,22%)
     
  • FTSE 100

    6.550,23
    +59,96 (+0,92%)
     
  • CAC 40

    5.609,15
    +34,79 (+0,62%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.464,23
    +87,05 (+0,70%)
     

Verbraucherpreise in Eurozone im dritten Monat in Folge gesunken

·Lesedauer: 1 Min.
Münzen und Geldscheine
Münzen und Geldscheine

Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Oktober im dritten Monat in Folge gesunken. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag mitteilte, gingen die Lebenshaltungskosten in der Währungsunion nach einer ersten Schätzung um 0,3 Prozent zurück. Wie in den Vormonaten waren erneut vor allem stark fallende Energiepreise die Hauptursache.

Die Energiekosten gingen in den 19 Staaten der Währungsunion laut Eurostat um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Leicht gaben auch die Kosten für Industriegüter nach, die 0,1 Prozent billiger wurden. Die Preise für Dienstleistungen stiegen hingegen um 0,4 Prozent. Lebensmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich um 2,0 Prozent.

Der Preissturz bei den Energiekosten war im Frühjahr teilweise sogar noch heftiger ausgefallen. Insbesondere ausgeprägtere Preissteigerungen bei Lebensmitteln hatten dies aber kompensiert, sodass die Inflation im Plus blieb.

Die Verbraucherpreise insgesamt sanken dann erstmals im August. Das letzte Mal davor war ein Rückgang im Mai 2016 verzeichnet worden.

Üblicherweise streben Zentralbanken bei der Inflation einen Wert von knapp unter zwei Prozent an, der als optimal für die Entwicklung der Wirtschaft gilt. Sinkende Preise schüren hingegen die Sorge vor einer Deflation - einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale mit anhaltend fallenden Preisen und Löhnen.

pe/mt/jm