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Verbraucher trennen pro Kopf 68 Kilo Verpackungen vom Restmüll

In gelben Tonnen und Glas- oder Papiercontainern sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2018 insgesamt rund 5,7 Millionen Tonnen Verpackungsmüll gelandet. Damit trennten die Verbraucher im Durchschnitt 68 Kilogramm Verpackungsmüll vom Restmüll, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Gegenüber dem Vorjahr 2017 sei das gesammelte Verpackungsmüllaufkommen damit "nahezu unverändert" geblieben.

Mit 30 Kilogramm pro Kopf hatten die sogenannten Leichtverpackungen - also beispielsweise Verpackungen aus Kunststoffen, Aluminium oder Weißblech - den größten Anteil am eingesammelten Verpackungsmüll der privaten Haushalte. Danach folgte Glas mit 22 Kilogramm vor Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton mit 16 Kilogramm pro Kopf.

Insgesamt gingen den Statistikern zufolge 2018 nach der Sortierung aller Verpackungen 5,4 Millionen Tonnen Verpackungen an die Abfallbehandlungsanlagen oder Verwerterbetriebe. Dort konnten demnach 75 Prozent davon (4,1 Millionen Tonnen) recycelt werden. 22 Prozent der Verpackungsabfälle wurden energetisch verwertet, etwa in Feuerungsanlagen.