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Verbraucher mussten im Winter mehr heizen - aber weniger bezahlen als im Vorjahr

·Lesedauer: 1 Min.
Richtig kalt war es Anfang Februar - hier in Altenberg

Die gesunkenen Rohstoffpreise und auch die Mehrwertsteuerreduzierung bis Ende vergangenen Jahres haben die Heizkosten für Deutschlands Verbraucher in der zurückliegenden Heizperiode deutlich gesenkt. Heizölkunden mussten deutlich weniger zahlen als im Vorjahreszeitraum, Gaskunden nur wenig mehr, obwohl der Heizbedarf höher war, wie das Verbraucherportal Verivox am Mittwoch mitteilte. Der Bedarf stieg demnach im Vergleich zur vorigen Heizperiode von September bis einschließlich Februar um rund sieben Prozent.

Auch das Verbraucherportal Check24 erklärte am Mittwoch, dass Gas und insbesondere Heizöl von September bis Dezember aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden schwachen Weltkonjunktur vergleichsweise günstig waren. "Beide Energieträger werden seitdem aber kontinuierlich und spürbar teurer", erklärte Energieexperte Lasse Schmid. Grund dafür sind nicht nur gestiegene Rohstoffpreise, sondern auch die seit Jahresbeginn fällige CO2-Abgabe.

Der Gaspreis sei so seit einem Tief im Oktober bis März um insgesamt knapp zehn Prozent gestiegen, erklärte Check24. Der Heizölpreis stieg demnach seit einem Tief im September um 61 Prozent; lag aber in den sechs Monaten zwischen September und März immer noch deutlich niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Verivox errechnete einen Anstieg der Kosten für Gaskunden um 0,8 Prozent im Vergleich zur Heizperiode 2019/2020. Ölkunden zahlten demnach 16,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Sie profitierten vor allem von den gesunkenen Rohstoffpreisen, die im Zuge der Corona-Krise "zum Teil ins Bodenlose fielen".

Check24 zufolge zahlen Verbraucher derzeit "Rekordpreise" für Gas. Das Verbraucherportal riet daher zu einem Anbieterwechsel. Beim Kauf von Heizöl komme es vor allem auf den richtigen Zeitpunkt an, erklärte Verivox.

ilo/hcy