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Verbindungstechnik-Spezialist Norma bekommt Corona-Krise deutlich zu spüren

MAINTAL (dpa-AFX) - Der Verbindungstechnik-Spezialist Norma hat die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal deutlich zu spüren bekommen. Unter dem Strich brach der Überschuss um knapp 44 Prozent auf 10,8 Millionen Euro ein, wie das SDax <DE0009653386>-Unternehmen am Mittwoch in Maintal bei Frankfurt mitteilte. Die weltweite unsichere Marktsituation habe negative Auswirkungen auf das Geschäft von Norma in allen Regionen gehabt, befand Konzernchef Michael Schneider, der weiter davon ausgeht, dass eine verlässliche Prognose für das Jahr 2020 wegen der hohen Unsicherheiten durch die Corona-Krise derzeit nicht möglich ist.

Der Autozulieferer Norma hatte bereits Ende März mitgeteilt, dass der Konzern seine ursprünglich angepeilten Ziele für das laufende Geschäftsjahr wegen der Corona-Krise verfehlen dürfte. Während der Umsatz im ersten Jahresviertel um 8 Prozent auf 253,6 Millionen Euro fiel, sackte das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) um fast ein Drittel auf 27,1 Millionen Euro ab. Die entsprechende Marge fiel um 3,7 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent. Norma will seine ursprünglich für den 14. Mai geplante Hauptversammlung nun am 30. Juni rein digital durchführen.