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Darum verbündet sich Mercedes-Benz mit Google

Mercedes und Google besprechen zudem weitere Kooperationsprojekte. - Copyright: Robert Alexander/Getty Images
Mercedes und Google besprechen zudem weitere Kooperationsprojekte. - Copyright: Robert Alexander/Getty Images

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Mercedes-Benz geht eine langfristige Kooperation mit Google ein. Der Stuttgarter Autobauer integriert künftig Google Maps in seine Fahrzeuge, verwendet dabei aber sein eigenes Design. Die Karten der Alphabet-Tochter gelten als führend. Die Kooperation umfasst Geodaten, Echtzeitdarstellungen, vorausschauende Verkehrsinformationen, automatische Routen-Umplanungen und Informationen zu Geschäften und Orten weltweit. Die Video-App Youtube wird künftig Teil des Mercedes-Infotainmentsystems. Wie viel Mercedes für die Lizenzierung der Dienste bezahlt, wurde nicht bekannt. Es könnte sich aber pro Jahr um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag handeln.

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Mercedes betonte, als erster Automobilkonzern die Plattform von Google Maps zu verwenden, um die Karten in sein eigenes Betriebssystem einzubauen und zur Navigation zu nutzen. „Wir sind die Architekten unseres eigenen Betriebssystems. Es ist unser Haus, wir machen die Regeln, wir treffen die Entscheidungen“, erklärte Mercedes-Chef Ola Källenius. Außerdem wurde bekannt, dass die Stuttgarter bei ihren Fahrerassistenzsystemen einen Partner austauschen. Mercedes will die Lasersensoren (Lidare) nicht mehr vom französischen Unternehmen Valeo beziehen, sondern von Luminar. Der Deal habe ein Umsatzpotenzial von etlichen Milliarden Dollar, so die US-Firma. [Mehr bei BloombergHandelsblattTechcrunch und Reuters]

Auf Gründerszene: Der Unternehmer und Investor Marcus Diekmann hat das Familienunternehmen Rose Bikes geleitet, sitzt im Beirat des Fußballvereins Borussia Dortmund und von Baby One. Im Interview mit unserer Redakteurin Nina Anika Klotz spricht er über seine Karriere und was er in all den Jahren im Top-Management gelernt hat. „Ich bin ein Diktator“, sagt er etwa über sein Führungsverhalten: Alle diskutieren, aber er entscheidet. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Die neue KI-gesteuerte News-App der Instagram-Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger ist ab sofort für die Öffentlichkeit zugänglich. Artifact soll Artikel, Fakten und Künstliche Intelligenz vereinen und Nutzern einen personalisierten Newsfeed bieten. Letzten Monat stellten die Schöpfer von Instagram ihr neuestes Projekt erstmals vor. Ab sofort streicht Artifact auch seine Wartelisten und die Anforderung, dass Nutzer eine US-Telefonnummer besitzen. [Mehr bei Techcrunch]

Elon Musk hat eine neue globale Tesla-Engineering-Zentrale in Palo Alto, Kalifornien, angekündigt. Vor weniger als zwei Jahren hatte der Tesla-CEO die Unternehmenszentrale des Elektroautobauers von Kalifornien nach Austin, Texas, verlegt. In einem auf Twitter geposteten Video sagte Musk, der neben dem kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom stand, dass Tesla das ehemalige Hauptquartier von Hewlett-Packard in Palo Alto nutzen werde, um die neue Zentrale unterzubringen. [Mehr bei Techcrunch und The Information]

Bei der Vorstellung der Quartalszahlen hat der Chip-Konzern Nvidia die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Der US-Konzern rechnet im laufenden Quartal mit einem Umsatz von 6,5 Milliarden US-Dollar. Im Jahresvergleich sank der Umsatz im vierten Quartal um 21 Prozent auf 6,05 Milliarden Dollar. Die Erlöse des Gesamtjahres stagnierten bei 27 Milliarden Dollar. Analysten hatten noch schwächere Zahlen erwartet. Die Nvidia-Aktie stieg nachbörslich um mehr als acht Prozent. [Mehr bei BloombergCNBCHandelsblatt und Wall Street Journal]

Übernahme: Amazon hat den US-Grundversorgungsanbieter Medical One für 3,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Zuvor hatte die US-Handelsbehörde FTC beschlossen, den Deal nicht anzufechten. Die Übernahme von Medical One, das Abonnements verkauft, die Kunden Zugang zu einem Netzwerk von physischen Arztpraxen und digitalen Gesundheitsdiensten verschaffen, markiert Amazons bisher größtes Engagement im Gesundheitswesen. Amazon gab keine Pläne zur Integration von One Medical in seine anderen Gesundheitsunternehmen bekannt, zu denen der Telegesundheitsdienst Amazon Clinic und die Online-Apotheken Pillpack und Amazon Pharmacy gehören. [Mehr bei CNBCThe Information und Wall Street Journal]

Der Chipkonzern Intel kürzt seine Dividende und hat weitere Einsparungen angekündigt. Die Quartalsdividende wird auf 12,5 US-Cent pro Aktie gesenkt, von zuvor 36,5 Cent. Intel-CEO Patrick Gelsinger kündigte zudem „vorübergehende Lohn- und Gehaltskürzungen“ an, ohne nähere Details zu nennen. Weitere Einsparungen könnten folgen: „Wir haben uns aus sieben Geschäftsbereichen zurückgezogen und prüfen weiterhin andere Geschäftsbereiche.“ Ob das Investment in eine neue Chipfabrik in Magdeburg davon betroffen sein könnte, ist derzeit noch unklar. [Mehr bei CNBCHandelsblatt und Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Ryzon-Gründer Mario Konrad hat vor einem Jahr die 32-Stunden-Woche eingeführt. Heute weiß er: Er hätte sich besser vorbereiten sollen. [Mehr bei Gründerszene+]

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