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Verbände: Fonds soll mehr Privatkapital für Energiewende mobilisieren

BERLIN (dpa-AFX) -Energieunternehmen wollen mit Hilfe eines Fonds mehr privates Kapital für die Energiewende gewinnen. Nach ihrem Vorschlag könnte der neue Energiewende-Fonds (EWF) anfänglich mit 30 bis 50 Milliarden Euro gefüllt werden. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) veröffentlichten am Samstag mit der Unternehmensberatung Deloitte ihr Konzept dafür.

Hintergrund ist, dass es nach Branchenberechnungen bis 2030 rund 721 Milliarden Euro kosten wird, die Energiewende-Ziele der Bundesregierung zu erreichen - etwa für mehr Windräder und Solarparks, für die Strom- und Wärmenetze und für Speicher.

Dafür müssten Energieunternehmen, Finanzbranche und Staat an einem Strang ziehen, hieß es von den Verbänden. So sollen Garantien oder Bürgschaften von Bund und Ländern die Risiken der Pensionsfonds, Versorgungswerke oder Versicherer mindern, die Geld in den Fonds stecken. Dieser diene als zusätzliches Finanzierungsinstrument. "Ohne ausreichende und langfristig verlässliche Renditen - sowohl für die Energiewirtschaft als auch für private Kapitalgeber - wird die Energiewende nicht finanzierbar sein und nicht zustande kommen", argumentierten die Branchenvertreter.