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Veranstaltungsbranche fordert Änderungen bei Corona-Hilfen

·Lesedauer: 1 Min.

HAMBURG (dpa-AFX) - Mehrere Verbände der Veranstaltungsbranche und das Aktionsbündnis #AlarmstufeRot haben vom Bund massive Änderungen bei den Corona-Hilfen gefordert. Das Hilfsprogramm sei in keiner Weise ausreichend, um dem von den Corona-Infektionsschutzmaßnahmen besonders hart betroffenen Wirtschaftszweig der Veranstalter, Spielstättenbetreiber und Veranstaltungsdienstleister wieder auf die Beine zu helfen, teilten das Bündnis und die Verbände am Freitag in Hamburg mit. Viele Firmen stünden nach nun bereits mehr als sechs Monaten Veranstaltungsverbot vor dem wirtschaftlichen Aus und hätten keine Perspektive für ihre Zukunft.

Im Kern verlangen das Bündnis und die Verbände eine Ausweitung des Kreises der antragsberechtigten Unternehmen, eine längere Programmlaufzeit und den Wegfall der Begrenzung der Förderhöhe. Außerdem müsse der Katalog förderfähiger Kosten ausgeweitet und der steuerliche Verlustrücktrag ausgedehnt werden. Zusätzlich sollten die Kreditprogramme modifiziert werden.

Die gesamte Veranstaltungsbranche stehe mit dem Rücken zur Wand. Die nächste Bazooka müsse daher tatsächlich eine sein - "ansonsten wird die Veranstaltungswirtschaft Deutschlands vollständig und unwiederbringlich implodieren", erklärten das Bündnis und die Verbände. Unterzeichnet haben die Forderungen unter anderem der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC), der FAMAB Kommunikationsverband, der Berufsverband Discjockey von 1982 und der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT).