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Veranstaltungen: Tag des offenen Denkmals: Blick hinter die Kulissen

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Berlin. Fabriken, Kirchen, Schlösser, Straßen und Parks mit historischem Wert – sie alle sind beim landesweite Tag des offenen Denkmals an diesem Sonntag geöffnet. Trotz Corona-Pandemie gibt es zum 28. Mal Führungen an diesen besonderen Orten. Auch viele Museen, Vereine, Kirchengemeinden und Verbände beteiligen sich. Auf dem Programm stehen mehr als 250 Angebote, darunter auch digitale Events.

Ein Beispiel ist der vor der Schließung stehende Flughafen Tegel, auf dem Landeskonservator Christoph Rauhut Zuschauer vor laufender Kamera in Bereiche führen wird, die für die Öffentlichkeit eigentlich unzugänglich sind. Der Tag des offenen Denkmals findet in Berlin im Rahmen der „European Heritage Days“ statt, an denen sich jährlich mehr als 50 europäische Länder beteiligen.

In Berlin steht die Veranstaltung in diesem Jahr unter dem Motto „Denk_mal nachhaltig“. Denn die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude würden lange genutzt, was nachhaltig sei. „Man spart durch den Erhalt von Denkmalen beträchtliche Mengen an Energie und Material, die sonst für Abriss und Neubau anfallen würden“, so Rauhut. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Anmeldungen sind meist erforderlich, die Gruppen werden wegen Corona klein gehalten. Es gelten die üblichen Hygiene-Regeln.

Informationen, auch zu aktuellen Programm- änderungen auf berlin.de/denkmaltag.

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