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Ver.di und Lufthansa vertagen Tarifverhandlungen

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Frankfurt/Main (dapd). Die ersten Gespräche zwischen der Lufthansa (Xetra: 823212 - Nachrichten) und der Gewerkschaft ver.di über einen neuen Tarifvertrag für rund 33.000 Mitarbeiter des Konzerns am Boden und in der Kabine sind am Dienstag ergebnislos vertagt worden. Die Arbeitgeber hätten zum Auftakt der Gespräche in Frankfurt am Main "völlig inakzeptable" Forderungen vorgelegt, sagte ver.di-Bundesvorstand Christine Behle.

In den Gesprächen geht es um einen neuen Tarifvertrag für Beschäftigte im Konzern, der Luftfrachttochter Lufthansa Cargo, der Lufthansa Service Gesellschaft sowie der Lufthansa Technik und Lufthansa Systems. Für sie fordert der Konzern nach Gewerkschaftsangaben neben einer Nullrunde und dem Aussetzen von Steigerungsstufen bis Januar 2015 unter anderem eine Verlängerung der wöchentlichen Arbeitszeit um eine Stunde.

Das sei "provokativ und ein Affront gegen alle Beschäftigten bei der Lufthansa", sagte Behle. Ver.di will dagegen 5,2 Prozent mehr Gehalt und Verbesserungen für die Auszubildenden bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

"Zum einen muss mehr Geld in die Taschen der Beschäftigten kommen", forderte Behle vor den Gesprächen. Zudem bräuchten die Mitarbeiter "gerade vor dem Hintergrund der angekündigten Sparmaßnahmen Stabilität und Planungssicherheit".

dapd