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Velero Immobilien AG plant Börsengang mit Transformation

Richard Weiss
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Der Berliner Immobilienkonzern Velero Immobilien AG strebt einen Börsengang in Frankfurt an. Die Einnahmen daraus sollen eine Transformation des Unternehmens und den Erwerb von drei Immobilienportfolios finanzieren.

Derzeit als Dienstleister im Wohnimmobilienbereich tätig, wollen die Berliner mit dem Erlös aus dem IPO - voraussichtlich ein Betrag im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich - vom Verwalter zum Eigentümer von knapp 10.200 Wohnungen aufsteigen, so die beiden Co-Vorstandschefs von Velero auf einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Verkäufer der Wohnungsportfolios mit einem Wert im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich sind ungenannte angelsächsische Fonds. Mittelfristig will das Unternehmen dann weitere Wohnungen zukaufen.

Der deutsche Immobilienboom hat in Städten wie Berlin die Mieten in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Velero ist allerdings nicht in den Top-7-Städten, sondern in mittelgroßen Städten im Ruhrgebiet sowie in Ostdeutschland tätig, mit Portfolios etwa in Essen, Dortmund, Leipzig oder Dresden. Das Unternehmen spezialisiert sich auf B-Lagen und Objekte mit vergleichsweise hohem Leerstand von bis zu 15%, um durch Renovierung der Wohnungen und Neugestaltung von Außenanlagen Wert zu schaffen.

Der Börsengang findet statt als Privatplatzierung bei institutionellen Anlegern, und das Unternehmen sieht sich als Kandidat für den SDAX, so die Co-Vorstandschefs. Börsennotierte Wettbewerber sind etwa die LEG Immobilien AG oder die TAG Immobilien AG.

Der Markt für Börsengänge kommt derzeit wieder in Schwung: Letzte Woche gab es mit dem Sensorspezialisten Hensoldt AG und dem Wohnmobilhersteller Knaus Tabbert AG gleich zwei solche Debüts. Am heutigen Montag hat die Siemens AG Ihre Kraftwerkstocher Siemens Energy AG im Rahmen eines Spinoffs an die Börse geführt. Zudem kündigte der Ladestations-Entwickler Compleo Charging Solutions seine Notierung im Prime Standard der Frankfurt Börse noch in diesem Jahr an.

Die Mieteinnahmen der Wohnungen, die Velero kaufen möchte, liegen derzeit bei 36,8 Millionen Euro, was durchschnittlich 5,01 Euro pro Quadratmeter entspricht.

Das Unternehmen beschäftigt 85 Mitarbeiter.

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©2020 Bloomberg L.P.