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Veggie-Würste, Cannabis und Sportwagen: Börsenkandidaten

·Lesedauer: 3 Min.

(Bloomberg) -- Die Veganz Group AG hat die Preisspanne für ihren geplanten Börsengang auf 85 bis 110 Euro je Aktie festgelegt. Damit dürften der veganen Supermarktkette bis zu EU42,8 Millionen Euro Bruttoemissionserlös zufließen, was primär für Aufbau eines neuen Produktionsstandortes nahe Berlin und Investitionen in Wachstum verwendet werden soll. Erster Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse dürfte der 10. November sein.

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Die Cantourage GmbH aus dem Bereich medizinisches Cannabis bereitet einen Börsengang vor, der das Berliner Unternehmen im dreistelligen Millionenbereich bewerten soll, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das IPO ist für das erste oder zweites Quartal 2022 geplant, die Notierung wird voraussichtlich jedoch an an einer ausländischen Börse erfolgen.

Zu einem möglichen IPO von Porsche gab es letzte Woche Berichte, welche zwar die Aktie des Mutterkonzerns Volkswagen beflügelten, jedoch wenig Neues enthielten.

Die Wintershall Dea hat nach eingenen Angaben ein außergewöhnliches drittes Quartal erlebt, insbesondere hinsichtlich der europäischen Gaspreise, die nach Einschätzung des Unternehmens den ganzen Winter über auf diesem hohen Niveau bleiben dürften. Die finanzielle Performance spiegelt dieses Marktumfeld wider: der bereinigte Nettogewinn hat sich mit 234 Millionen Euro mehr als verdreifacht. Der geplante Börsengang war allerdings schon im Juni verschoben worden.

Genau wie der der Babbel Group AG, die zwar bereits volle Auftragsbücher für ihr IPO vermeldete, ihren Börsengang kurz vor Termin Ende September dennoch verschob. Da stand der Dax bei etwa 15,500 Punkten - lediglich gut 500 Zähler unter seinem Allzeithoch. Dennoch nannte Babbel das “ungünstige Marktbedingungen”.

In Deutschland warten immer noch mehr als ein Dutzend Unternehmen auf ihr Börsendebüt, die mit mindestens einer Milliarde Euro bewertet werden könnten.

Im Folgenden eine Übersicht von Kandidaten für eine Börsennotierung in absehbarer Zeit. Berücksichtigt werden mögliche IPOs, Notierungen und Abspaltungen.

  • Volkswagen sowie die Familien Porsche und Piech denken über einen Börsengang von Porsche nach. Auch im Batteriebereich kann sich VW einen Börsengang vorstellen, bei Lamborghini allerdings nicht. Auch Argo AI, die u.a. von VW finanziert werden, könnten an die Börse gehen

  • Daimler will seine Lkw-Sparte abspalten und stellt für seine Tochter Daimler Truck eine zweistellige Umsatzrendite in Aussicht - zumindest in guten Jahren

  • Lufthansa erwägt Kreisen zufolge neben dem Verkauf eines Minderheitsanteils an ihrer Wartungssparte Lufthansa Technik alternativ auch einen Börsengang - die grundsätzliche Entscheidung, ob Teile abgegeben werden, soll bis Ende des Jahres fallen

  • Ebenso wie Babbel hatte auch die MeinAuto Group AG ihre Börsenpläne auf Eis gelegt

  • Cheplapharm Arzneimittel kauft etablierte Medikamente am Ende ihrer Reifephase von Pharmafirmen wie Roche oder AstraZeneca

  • Darüber hinaus gibt es eine Reihe deutscher Unternehmen, die in den USA an die Börse gehen wollen, oder auf das Akquisitionsvehikel Spac setzen, unter ihnen der Flugtaxibauer Volocopter und die Reisebuchungsplattform Omio aus Berlin

  • Bei der Signa Sports United GmbH des österreichischen Immobilieninvestors Rene Benko sind diese Pläne schon sehr konkret: der Anbieter von Fahrrädern und Campingausrüstung geht an die New Yorker Börse per Fusion mit dem Yucaipa Spac

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