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"Es gibt weitere Vereine!" Alabas Vater mit Klartext

Florian Plettenberg
·Lesedauer: 2 Min.

Im Wechsel-Poker um David Alaba ist immer noch kein Ende in Sicht!

Am späten Montagabend hatte die Marca berichtet, dass Alabas Wechsels zu Real Madrid fix sei, der Österreicher einen Vierjahresvertrag unterschrieben und den Medizincheck bereits absolviert habe.

Nach SPORT1-Informationen ist das nicht der Fall! Alaba hat noch keinen Medizincheck bei den Königlichen absolviert und auch noch keinen Vertrag unterschrieben. Eine Entscheidung kann noch Wochen dauern.

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Sein Vater George, der seinen Sohn David zusammen mit Pini Zahavi berät, bestätigte bei SPORT1: "Es ist noch keine Entscheidung gefallen, und David hat bei Real auch noch nicht unterschrieben. Neben Real gibt es weitere Vereine, die an ihm interessiert sind. Für ihn zählt weiterhin, dass er sich voll auf die Bayern und auf seine Leistungen konzentrieren will."

Allerdings: Nach SPORT1-Informationen hat sich Alaba vor zwei Tagen von einem unabhängigen deutschen Arzt untersuchen lassen. Die Kosten für diesen privaten Medizincheck hat Zahavi übernommen, um sich bei den Vertragsverhandlungen mit potentiellen Abnehmern absichern zu können. Real Madrid oder andere Vereine sollen mit diesem Termin nichts zu tun gehabt haben.

Real bleibt Topfavorit im Rennen um Alaba

Real Madrid bleibt indes der Top-Favorit auf einen ablösefreien Alaba-Wechsel. Der FC Barcelona - beide Vereine sind erklärte Wunschziele des Spielers - ist auch noch im Rennen.

Real-Trainer Zinedine Zidane hielt sich auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der Pokalpartie bei Club Deportivo Alcoyano am Dienstagmittag zur Personalie Alaba bedeckt. "Ich verstehe Ihre Frage. Aber sie fragen mich nach einem Spieler von einem anderen Verein. Dazu werde ich keinen Kommentar abgeben. Was mich interessiert, ist das Spiel von morgen."

Ein Verbleib beim FC Bayern ist derzeit ausgeschlossen, sofern die Münchner ihr bereits zurückgezogenes Vertragsangebot nicht doch nochmal auf den Tisch holen und in punkto Gehalt nachbessern.

Ob die Katalanen Real im Wechsel-Poker noch ausstechen können, hängt nach SPORT1-Informationen auch von der voraussichtlich auf Anfang März verschobenen Präsidentschafts-Wahl ab. Kehrt Ex-Präsident und Zahavi-Freund Joan Laporta an die Barca-Spitze zurück, muss Real zittern. Andernfalls kann sich das Team von Zinédine Zidane berechtigte Hoffnungen machen, dass sich Alaba den Madrilenen anschließt.

Neben Real und Barcelona sind zudem Paris Saint-Germain, sowie Manchester United und der FC Chelsea an Alaba interessiert. Auch Manchester City ist an ihm dran. Alabas Zeit in München wird im kommenden Sommer jedenfalls enden.