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USA verhängen erstmals Sanktionen gegen Kryptowährungs-Mixer

Bitcoin-Logo (AFP/PIERRE TEYSSOT) (PIERRE TEYSSOT)

Die USA haben erstmals Sanktionen gegen einen sogenannten Kryptowährungs-Mixer verhängt. Der Anbieter Blender.io sei von Nordkorea genutzt worden, um die Herkunft von gestohlener Digitalwährung zu verschleiern, erklärte das US-Finanzministerium am Freitag. Das von harten internationalen Sanktionen getroffene Nordkorea nutze erbeutete Digitalwährung unter anderem zur Finanzierung seines Raketen- und Atomwaffenprogramms.

Kryptowährungs-Mixer vermischen Bitcoins und andere Digitalwährungen unterschiedlicher Herkunft, bevor sie das Geld an die Empfänger weiterleiten. Damit würden Herkunft, Ziel und beteiligte Akteure solcher Geldströme verschleiert, erklärte das US-Finanzministerium. Häufig stamme die Digitalwährung aus illegalen Aktivitäten.

Blender war demnach seit seiner Gründung 2017 am Transfer von Bitcoins im Wert von mehr als 500 Millionen Dollar beteiligt. Mit dem Kryptowährungs-Mixer sei unter anderem Digitalwährung im Wert von mehr als 20,5 Millionen Dollar gewaschen worden, die bei einem digitalen Raubzug gegen das Onlinespiel Axie Infinity erbeutet worden sei, erklärte das US-Finanzministerium. Die USA machen für den Angriff vom März, bei dem Kryptowährungen im Wert von rund 620 Millionen Dollar gestohlen wurden, die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus Group verantwortlich.

"Das US-Finanzministerium verhängt heute zum ersten Mal Sanktionen gegen einen Kryptowährungs-Mixer", erklärte Staatssekretär Brian Nelson. "Kryptowährungs-Mixer, die bei illegalen Transaktionen helfen, stellen eine Bedrohung für nationale Sicherheitsinteressen der USA dar."

fs/jm

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