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USA: Erzeugerpeise ziehen weiter an

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Preisauftrieb auf Herstellerebene hat sich in den USA weiter verschärft. Die Erzeugerpreise seien im Februar zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent gestiegen, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Das ist der stärkste Zuwachs seit Oktober 2018. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg um 2,7 Prozent erwartet. Ohne Berücksichtigung der stärker schwankenden Preise für Energie und Lebensmittel betrug der Preisanstieg 2,5 Prozent.

Im Monatsvergleich stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, um 0,5 Prozent. Ohne Energie und Nahrungsmittel erhöhten sie sich um 0,2 Prozent.

Das Thema Inflation nimmt an den Märkten derzeit breiten Raum ein. Grund ist der starke Anstieg der Kapitalmarktzinsen, der auf höhere Wachstums- und Inflationserwartungen zurückgeht. Die Erzeugerpreise fließen in die Verbraucherpreise mit ein, die als Inflationsmaß dienen und an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Grund für die steigenden Inflationserwartungen ist die sehr lockere Finanzpolitik der US-Regierung in der Corona-Krise.