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USA erwägen offenbar neue Untersuchungen im Handelskonflikt mit der EU

Die US-Regierung prüft einem Medienbericht zufolge neue Ermittlungen im Handelsstreit mit der EU. Für den Staatenbund könnte das mehr Druck bedeuten.

Die US-Regierung erwägt einem Medienbericht zufolge neue Ermittlungen im Handelskonflikt mit der EU. Die Untersuchungen könnten dieses Mal weiter gefasst werden und damit nicht nur auf der Grundlage einer Gefährdung der nationalen Sicherheit basieren, berichtet das Nachrichtenportal „Politico“ am Donnerstag unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte Personen.

US-Präsident Donald Trump könnte sich auf diese Weise mehr Zeit verschaffen für mögliche Zölle gegen die EU. „Das würde eine Situation schaffen, die dem Präsidenten für ein weiteres Jahr Einfluss auf die EU verschaffen würde“, zitiert das Blatt einen ehemaligen Verwaltungsbeamten.

Vergangene Woche war die Frist für eine Verhängung von US-Zöllen auf Autos wegen Sicherheitsbedenken ausgelaufen. Trump hat wiederholt mit Schutzzöllen auf Auto-Importe aus Europa von bis zu 25 Prozent gedroht, was insbesondere die exportlastige deutsche Wirtschaft treffen würde.