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USA: Demonstrationen nach Abtreibungsurteil

In vielen Städten der USA haben sich Menschen versammelt, um gegen die jüngste Abtreibungsentscheidung des Obersten Gerichts zu protestieren. Tausende gingen auf die Straße. Das Gericht hatte entschieden, dass die Bundesstaaten selbst entscheiden dürfen, ob sie Abtreibungen erlauben oder nicht. Es wird erwartet, dass 13 Staaten in den nächsten Stunden, spätestens Tagen ihr Abtreibungsrecht streichen. Weitere 13 Staaten düften bald danach folgen. Manche Experten befürchten, dass 36 Millionen Frauen im gebärfähigen Alter von der Entscheidung betroffen sind.

Vor dem Obersten Gericht gab es ebenfalls Demonstrationen. Viele hatten mit der Entscheidung des Gerichts gerechnet. Abtreibungsbefürworter wollen ihre Leistungen auch dort weiter anbieten, wor nach der Gerichtsentscheidung künftig keine Abtreibungen mehr möglich sind.

"Unsere Geschäftsstellen sind offen. Wir geben nicht auf uns sind weiter für die Menschen da. Wenn Sie in Ihrem Staat keine Abtreibung bekommen können, helfen wir bei der Suche nach einer anderen Lösung."

Einer der Bundesstaaten, in dem Abtreibungen bereits ab sofort verboten sind, ist Missouri. Dort hatte der Gesetzgeber vor zwei Jahren bereits ein Abtreibungsverbot erlassen, dass nach dem Gerichtsurteil nun automatisch in Kraft tritt. Im Bundesstaat Kansas sind Abtreibungen per Gesetz weiter möglich, trotz der Gerichtsentscheidung. Aber die Republikaner wollen das Gesetz jetzt ändern.

Dr. Rebecca Taub von der Trust Women Clinic sagte: "Wir haben das Glück dass das Abtreibungsrecht hier in Kansas geschützt ist. Aber wir wissen, dass wir jetzt noch mehr Menschen aus anderen Bundesstaaten sehen werden. Und das heißt, das wir dann weniger Termine mehr für die Menschen in Kansas haben und das ist eine Einschränkung."

Kritik am Urteil kam auch von der US-Vizepräsidentin."Das wird zu einer echten Krise für unser Gesundheitssystem. Millionen Frauen in Amerika gehen heute Abend ins Bett mit anderen Versorgungsrechten als noch am Morgen", sagte Kamla Harris und forderte die Menschen gleichzeitig auf, ihre Stimme bei den nächsten Wahlen für die Demokraten abzugeben, damit der oberste Gerichtshof neu besetzt werden kann.

Die Republikaner im Kongress feierten dagegen die Gerichtsentscheidigung. Sie hatten schon lange kritisiert, dass die alte Rechtsprechung keinen individuellen Spielraum für einzelne Bundesstaaten in Sachen Abtreibung bot.

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