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US-WAHL: Trump räumt Einfluss des Menschen auf Klimawandel ein

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CLEVELAND (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat einen Einfluss des Menschen auf den Klimawandel eingeräumt. Auf die Frage, ob er glaube, dass Umweltverschmutzung und Treibhausgase zur Erderwärmung beitrügen, sagte Trump am Dienstag in Cleveland bei der ersten TV-Debatte vor der Präsidentschaftswahl am 3. November: "Viele Dinge tun das, aber in einem gewissen Ausmaß ja." Trump sagte, die Waldbrände an der US-Westküste hätten ihre Ursache auch darin, dass dort anders als in Europa keine ausreichende Fortstwirtschaft betrieben werde.

Seinem Herausforderer Joe Biden warf Trump vor, dass dessen Umweltschutzpläne unbezahlbar wären. Er behauptete außerdem, dass dann keine Flugzeuge mehr fliegen würden und dass Bidens Demokraten die Haltung von Kühen unmöglich machen würden.

Biden kündigte an, den von Trump angekündigten Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen rückgängig zu machen. Trump hat in der Vergangenheit immer wieder Zweifel daran geäußert, dass der Klimawandel auf den Einfluss des Menschen zurückgeht. In seiner Amtszeit hat er zahlreiche Umweltschutzverordnungen gelockert.

Insgesamt sind drei TV-Debatten zwischen Trump (74) und Biden (77) geplant. Das zweite Streitgespräch ist für den 15. Oktober (16. Oktober, 3.00 Uhr MESZ) in Miami im Bundesstaat Florida geplant. Die letzte Debatte vor der Wahl soll am 22. Oktober (23. Oktober, 3.00 Uhr MESZ) in Nashville (Tennessee) stattfinden.