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Eine US-Vizepräsidentin als leuchtendes Beispiel für Schüler in Montréal

·Lesedauer: 1 Min.
Die Schülerinnen Molly, June und Olivia

Kamala Harris' Aufstieg zur US-Vizepräsidentin hat an ihrer ehemaligen Schule im kanadischen Montréal für begeisterte Reaktionen gesorgt. An der Westmount High School verfolgten Schüler und Lehrer am Mittwoch gebannt die Vereidigung der 56-Jährigen. "Sie ist eine Quelle der Inspiration für all' unsere Schüler", sagte Vize-Rektorin Laetitia Kachmar. Harris' Beispiel zeige, dass auch der Besuch einer öffentlichen Schule zu einer "guten Karriere" führen könne.

Harris war im Alter von zwölf Jahren nach der Scheidung ihrer Eltern mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach Montréal gezogen. Von 1978 bis 1981 besuchte sie die Westmount High, die auch den legendären Songwriter Leonard Cohen zu ihren ehemaligen Schülern zählt.

"Ich finde das so verrückt, dass eine Frau von dieser Schule, meiner eigenen Schule, so eine großartige Frau geworden ist, und jetzt ist sie die Vizepräsidentin der USA", sagte die Schülerin Brenda der Nachrichtenagentur AFP.

Ehemalige Mitschüler beschrieben Harris, Tochter eines jamaikanischen Vaters und einer Mutter aus Indien, als extrovertierte Jugendliche. Sie habe sich selbst als Afroamerikanerin identifiziert, sagten sie kanadischen Medien.

In ihren Memoiren beschrieb Harris den Umzug nach Montréal als einschneidendes Erlebnis. Den Gedanken, vom sonnigen Kalifornien in eine verschneite, französischsprachige Stadt zu ziehen, habe sie damals als bedrückend empfunden.

Für die heute Schülergeneration ist Harris durch ihren Lebensweg zu einem leuchtenden Beispiel geworden. "Sie macht uns Mädchen Hoffnung und gibt uns das Gefühl, dass wir alles erreichen können", sagte die Schülerin Molly. "Wir sind so stolz auf sie", betonte ihre Mitschülerin Olivia.

bfi/gt