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US-Unternehmen fordern von neuer Bundesregierung Reformen

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - US-Unternehmen in Deutschland haben von der neuen Bundesregierung Reformen gefordert. Die Politik müsse Ideen entwickeln, die Deutschlands Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit langfristig und nachhaltig förderten, sagte Simone Menne, Präsidentin der amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany), am Dienstag in Frankfurt. "Im Mittelpunkt sollten dabei der Klimawandel, die digitale Transformation und die Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie stehen."

In einer Umfrage unter den 50 umsatzstärksten US-Firmen hierzulande bewerteten diese den Standort Deutschland mit der Note 2,4 - schlechter als 2020 (1,9). Maßnahmen in der Corona-Krise wie das Kurzarbeitergeld, der Rettungsschirm für Selbstständige und Mittelständler, Extrageld für Familien sowie Hilfen für Künstler wurden als Standortvorteil gesehen. Kritisiert wurden zu wenig staatliche Investitionen und eine geringe Digitalisierung der Verwaltung.

Im Geschäftsjahr 2020 belastete die Pandemie auch die größten US-Unternehmen in Deutschland. Der Gesamtumsatz der Top-50 fiel um 1,4 Prozent auf 189 Milliarden Euro. Im Ranking der umsatzstärksten Firmen lag Amazon <US0231351067> Deutschland vorn mit 25,9 Milliarden Euro Erlös vor dem Autobauer Ford <US3453708600> (15,7 Mrd) und dem Aufzughersteller Thyssenkrupp Elevator (7,9 Mrd), den Finanzinvestoren übernommen hatten.

Bei den größten Arbeitgebern stand die Fastfood-Kette McDonald's <US5801351017> mit 63 000 Beschäftigten in Deutschland auf Platz eins, gefolgt von Amazon Deutschland (23 000) und den Ford Werken (gut 21 400).

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