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Weitere US-Sanktionen gegen ukrainischen Abgeordneten Derkatsch

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat die Sanktionen gegen den ukrainischen Abgeordneten Andrej Derkatsch verschärft, der im vergangenen Präsidentschaftswahlkampf den schließlich siegreichen Demokraten Joe Biden diskreditieren wollte. Die neuen Maßnahmen treffen vier Unternehmen und sieben Personen mit Verbindungen mit Derkatsch, wie das US-Finanzministerium am Montag mitteilte. Sie hätten seit mindestens 2019 falsche Korruptionsvorwürfe verbreitet und dafür US-Medien, Online-Plattformen und einflussreiche Amerikaner ausgenutzt, hieß es.

Der prorussische Politiker Andrej Derkatsch hatte behauptet, Biden, dessen Sohn Hunter und deren Umfeld hätten sich in der Ukraine um hunderte Millionen Dollar bereichern wollen. Die Vorwürfe waren entweder widerlegt worden oder blieben unbelegt. Bereits im September war er mit ersten US-Sanktionen belegt worden, die ihm die Einreise und Geschäfte in den USA verboten. Jetzt sind die vier Medienfirmen NabuLeaks, Era-Media, Only News und Skeptik betroffen, die laut US-Regierung Falschinformationen im Auftrag von Derkatsch verbreitet haben sollen.

Das Lager des scheidenden Präsidenten Donald Trump hatte kurz vor der Präsidentenwahl am 3. November noch vergeblich versucht, Joe Biden mit angeblichen zweifelhaften Geschäften seines Sohnes Hunter in der Ukraine in Verbindung zu bringen. Eine Schlüsselrolle sollte dabei ein Notebook spielen, das angeblich von Hunter Biden zur Reparatur abgegeben und nie abgeholt worden sei. Es war Trumps Anwalt Rudy Giuliani, der die Geschichte an US-Medien zu vermitteln versuchte. Giuliani hatte auch Kontakte zu Derkatsch gehabt, distanzierte sich aber von ihm nach den ersten US-Sanktionen im September.