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US-Regierung lockert Sanktionen gegen Venezuela

US-Regierung lockert Sanktionen gegen Venezuela

In Venezuela habben Regierung und Opposition haben nach gut einem Jahr Gespräche wiederaufgenommen. Beide Seiten vereinbarten eine humanitäre Zusammenarbeit mit dem Ziel die Freigabe Staatsgeldern zu erreichen, die wegen internationaler Sanktionen eingefroren sind.

"Die Parteien haben alle notwendigen Dinge getan, gemeinsam mit den zuständigen nationalen und internationalen Institutionen, um die Freigabe des Geldes der venezolanischen Republik zu erreichen und dann die nächsten Schritte zu gehen", sagte der norwegische Vermittler Dag Nylander.

Die US-Regierung kündigte in einer ersten Reaktion an, zuvor beschlossene Beschränkungen gegen die Ölfirma Chevron in Venezuela zu lockern. Man behalte sich aber vor, die Lockerung jederzeit zurückzunehmen, sollte Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro nicht an Zusagen halten.

Das von Maduro autoritär regierte Venezuela steckt seit Jahren in einer tiefen politischen, wirtschaftlichen und humanitären Krise. Oppositionsführer Juan Guaidó hatte sich Anfang 2019 zum Interimspräsidenten erklärt und versucht, Maduro aus dem Amt zu drängen. Vergangenes Jahr kam es in Mexiko mit Vermittlung Norwegens zur Aufnahme eines Dialogs, den die Regierung aber nach zwei Monaten im Oktober abbrach. Grund war die Auslieferung eines Vertrauten von Maduro an die USA.