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US-Notenbankchef Powell: Omikron-Variante bringt Konjunkturrisiken mit sich

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WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, sieht durch die Omikron-Variante des Coronavirus Risiken für die Wirtschaft. "Der jüngste Anstieg der Covid-19-Fälle und das Auftauchen der Omikron-Variante bringen Risiken für den Arbeitsmarkt und die Konjunkturerholung sowie eine erhöhte Unsicherheit in puncto Inflation mit sich", sagte Powell in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme am Tag vor seinem Erscheinen vom einem Bankenausschuss des US-Senats. Zunehmende Sorgen hinsichtlich des Virus könnten die Arbeitsbereitschaft der Menschen verringern, was letztlich die Lieferkettenprobleme in vielen Teilen der Wirtschaft verstärken könnte. Zu möglichen Konsequenzen für die Geldpolitik äußerte sich der Fed-Chef nicht.

Angesichts der voranschreitenden wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Krise hatte die Fed erst Anfang November eine Reduzierung ihrer konjunkturstützenden Wertpapierkäufe im derzeitigen Volumen von 120 Milliarden Dollar pro Monat um 15 Milliarden Dollar angekündigt. Mit dem Programm pumpt die Fed zusätzliches Geld in die Finanzmärkte, um die Kreditzinsen niedrig zu halten und die Wirtschaft anzukurbeln.

Sollte die neue Virusvariante eine Gefahr für die laufende konjunkturelle Erholung darstellen und die Pandemie perspektivisch verlängern, könnte die Fed womöglich ihren Tapering-Kurs - also das Zurückfahren der Anleihekäufe - überdenken, erklärte Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets.

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