Werbung
Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 35 Minuten
  • DAX

    17.404,20
    -15,13 (-0,09%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.862,27
    -10,30 (-0,21%)
     
  • Dow Jones 30

    39.131,53
    +62,43 (+0,16%)
     
  • Gold

    2.044,10
    -5,30 (-0,26%)
     
  • EUR/USD

    1,0834
    +0,0012 (+0,11%)
     
  • Bitcoin EUR

    47.322,81
    -344,46 (-0,72%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    76,08
    -0,41 (-0,54%)
     
  • MDAX

    25.922,97
    -76,51 (-0,29%)
     
  • TecDAX

    3.394,44
    +0,08 (+0,00%)
     
  • SDAX

    13.739,67
    -25,99 (-0,19%)
     
  • Nikkei 225

    39.233,71
    +135,01 (+0,35%)
     
  • FTSE 100

    7.704,56
    -1,72 (-0,02%)
     
  • CAC 40

    7.936,32
    -30,36 (-0,38%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.996,82
    -44,78 (-0,28%)
     

US-Notenbankchef Powell: Wir sind bereit, unsere Geldpolitik weiter zu straffen

ATLANTA (dpa-AFX) -Die US-Zentralbank Fed könnte ihre Geldpolitik nach Worten ihres Vorsitzenden Jerome Powell durchaus weiter straffen. Es wäre verfrüht, die Geldpolitik als hinreichend restriktiv zu bezeichnen oder sogar auf Zinssenkungen zu spekulieren, sagte Powell am Freitag vor Studenten in Atlanta. "Wir sind bereit, unsere Politik weiter zu verschärfen, wenn es angebracht erscheint." Ähnlich hatte sich Powell bereits in den vergangenen Wochen geäußert.

An den Finanzmärkten werden aktuell keine Zinsanhebungen der Fed mehr erwartet. Die Notenbank hat ihren Leitzins in den vergangenen eineinhalb Jahren so rasch wie selten zuvor angehoben, um die hohe Inflation in den Griff zu bekommen. Da die Teuerung in den vergangenen Monaten aber spürbar gesunken ist, wird jetzt darauf gesetzt, dass die Leitzinsen im kommenden Jahr im Zuge einer wirtschaftlichen Abschwächung wieder sinken.

Powell bekräftigte, dass die Zinsentscheidungen der Notenbanker nicht vorherbestimmt seien, sondern dass auf jeder Sitzung auf Grundlage der wirtschaftlichen Daten entschieden werde. Die Bemerkungen Powells kamen nur wenige Stunden vor Beginn der üblichen Schweigephase von etwa eineinhalb Wochen vor einer Fed-Zinssitzung. Die US-Währungshüter treffen ihre nächste Zinsentscheidung Mitte Dezember.

Der US-Dollar gab in Reaktion auf die Bemerkungen Powells nach. Im Gegenzug konnte der Euro seine vorherigen Verluste gegenüber der US-Währung etwas eindämmen.