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US-Nobelpreisträger Shiller hat eine überraschende Erklärung für den Bitcoin-Hype

Jessica Dawid
Ökonom Robert Shiller erklärt, warum Bitcoin die Menschen fasziniert.


Der Bitcoin-Hype nimmt nicht ab —  und das entgegen zahlreicher Erwartungen. Tatsächlich aber könnte der Bitcoin-Crash vergangene Woche begonnen haben. Wie Robert Shiller, US-Ökonom und Träger des Wirtschaftsnobelpreises 2013 in einem Interview mit dem „Spiegel“ erklärt, ist der Bitcoin ein Spekulationshype, der bald enden, möglicherweise aber auch noch viele Jahre existieren könnte.

Bitcoins üben eine ähnliche Faszination auf Menschen aus wie Gold

Ob die Blase platzt, hängt laut Shiller von der Faszination ab, die eine Währung auf die Menschen ausübt. Als Beispiel dafür nennt er Gold. Gold als Material wäre niemals so wertvoll wie es jetzt ist, wenn es nicht schon von Beginn der Menschheit an Faszination ausüben würde, ist er sicher: „Gold besteht wie der Bitcoin dank einer Story fort. Es ist unmöglich zu sagen, wie lange das geht.“ 

Bitcoin begeistert die Menschen allein schon deshalb, weil die Kryptowährung komplex und geheimnisvoll ist. Wie Shiller erklärt, weiß man nicht nur nicht, wer sich hinter dem Gründer Satoshi Nakamoto verbirgt, die Währung entzieht sich auch der Kontrolle von Banken und Regierungen. Solange Bitcoin als Tauschwert interessant ist, wird er weiterhin erfolgreich bleiben— trotz zahlreicher Kritiken, die das Mysterium lediglich als Spekulationsblase sehen.

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