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US-Behörden wollen Übernahmen von Startups durch Tech-Giganten genauer beobachten

·Lesedauer: 1 Min.
Unternehmenssitz von Facebook in Kalifornien (AFP/Josh Edelson)

Die US-Kartellbehörden wollen Übernahmen kleinerer Startups durch Tech-Giganten wie Google, Apple und Facebook künftig genauer in den Blick nehmen. Bei einer Anhörung der Federal Trade Commission (FTC) am Mittwoch (Ortszeit) ging es um hunderte Unternehmenskäufe durch Firmen wie Alphabet, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft. Diese sind in ihrem Umfang häufig zu klein, um den Behörden gemeldet werden zu müssen.

Die Kartellbehörde brauche jedoch eine breitere Perspektive - Übernahmen lediglich einzeln zu überprüfen sei nicht ausreichend, sagte FTC-Vertreterin Rebecca Slaughter. "Bei vielen Unternehmenskäufen denke ich an eine Pac-Man-Strategie: Einzeln betrachtet scheinen die Übernahmen keinen größeren Einfluss zu haben", erklärte sie. "Zusammengenommen können hunderte von kleinen Übernahmen jedoch zu einem monopolistischen Ungeheuer führen".

Die Regierung des US-Präsidenten Joe Biden hatte mit ihren Stellenbesetzungen im Justizministerium und der Kartellbehörde größere Anstrengungen im Kampf gegen Monopole signaliert. Im Streit um die Marktmacht von Facebook reichte die FTC beispielsweise eine Monopol-Klage gegen den Internetriesen ein. Darin wirft sie dem Online-Netzwerk unter anderem vor, seine marktbeherrschende Stellung mit "wettbewerbsfeindlichen Übernahmen" verteidigt zu haben. Verwiesen wird auf den Kauf der Online-Dienste Instagram im Jahr 2012 und Whatsapp 2014.

fho/gt

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