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US-Börsenaufsicht nimmt Spac-Deals unter die Lupe

·Lesedauer: 4 Min.
Der Spac-IPO, den der ehemalige US-Präsident plant, ist einer der Deals, der näher untersucht werden soll.
Der Spac-IPO, den der ehemalige US-Präsident plant, ist einer der Deals, der näher untersucht werden soll.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Donald Trumps neues Projekt „TRUTH Social“, das mit Hilfe eines Spac-Deals an die Börse will, wird von der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC und einer weiteren Regulierungsbehörde unter die Lupe genommen. So hat die Mantelfirma Digital World Acquisition (DWAC) ein Auskunftsersuchen der SEC erhalten. Der ehemalige US-Präsident plant mit „TRUTH Social“ eine eigene Social-Media-Plattform, die angeblich mit Twitter und Facebook konkurrieren soll, die ihn beide wegen seiner Anstiftung zum Sturm auf das Kapitol am 6. Januar geblockt haben.

Lucid erhielt ebenfalls eine Vorladung der US-Börsenaufsicht und auch hier geht es um den Spac-Deal des Elektroautobauers. „Die Untersuchung scheint sich auf den Geschäftszusammenschluss zwischen dem Unternehmen Churchill Capital IV und Atieva sowie auf bestimmte Prognosen und Aussagen zu beziehen“, hieß es vonseiten von Lucid. Die Anleger reagierten nicht gut auf die SEC-Untersuchung: Die Aktien des Tesla-Rivalen brachen um bis zu 19,5 Prozent ein. [Mehr bei Wall Street Journal, CNBC und Handelsblatt]

Auf Gründerszene feiern wir heute ein Jubiläum: 100 Folgen des Gründerszene-Podcasts „So geht Startup“. Aus diesem Anlass hat sich Podcast-Host Sarah Heuberger ihren Kollegen und Chefredakteur Alex Hofmann ins Studio eingeladen. Gemeinsam blicken sie darauf, wie sich die deutsche Startup-Szene seit der ersten Folge im September 2019 entwickelt hat. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Tesla war eine dritte Firma, die unter Druck kam, nachdem die US-Börsenaufsicht SEC eine Untersuchung eingeleitet hat. Der Elektroautobauer soll ins Visier der SEC geraten sein, nachdem ein ehemaliger Tesla-Mitarbeiter sich darüber beschwerte, dass das Unternehmen seine Aktionäre und die Öffentlichkeit nicht ordnungsgemäß über Brandrisiken im Zusammenhang mit seinen Solarmodulsystemen informiere. [Mehr bei Reuters]

Sensetime, ein chinesisches Unternehmen für Künstliche Intelligenz, hat am Montag bekannt gegeben, dass es im Rahmen eines Börsengangs in Hongkong in diesem Monat bis zu 767 Millionen US-Dollar aufbringen will. Das sieben Jahre alte Unternehmen hatte ursprünglich vor, bis zu zwei Milliarden Dollar aufzubringen, hat das Angebot nun aber reduziert. Die Firma könnte damit auf eine Marktbewertung von 17 Milliarden Dollar kommen. [Mehr bei Wall Street Journal]

MongoDB hat im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum um 50 Prozent für das dritte Quartal bekannt gegeben und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. In den drei Monaten bis Ende Oktober stiegen die Erlöse auf 226,9 Millionen US-Dollar. Analysten hatten mit 205,2 Millionen Dollar gerechnet. Gleichzeitig stieg jedoch auch der Gesamtnettoverlust des Datenbanksoftwareherstellers von 72,7 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf 81,3 Millionen Dollar. MongoDB konkurriert mit großen Namen wie Amazon, Microsoft, IBM und Oracle. [Mehr bei Bloomberg]

Doordash hat einen Sofortlieferservice in New York eingeführt, der den Kunden Lebensmittel in zehn bis 15 Minuten verspricht. Die Lieferungen, die mit Hilfe des Dienstes Dashmart angeboten werden, signalisieren den zunehmenden Wettbewerb um ultraschnelle Lebensmittellieferungen. Das Modell ähnelt dem, das von Instant-Delivery-Startups wie Gorillas, Getir und Jokr verwendet wird, unterscheidet sich jedoch von Doordashs Restaurant-Liefergeschäft, das Auftragnehmer für die Lieferungen einsetzt. [Mehr bei The Information]

Meta, das frühere Facebook, wird von Rohingya-Flüchtlingen um 150 Milliarden US-Dollar verklagt. Die Sammelklage, die im Namen der Flüchtlinge in den USA eingereicht wurde, beschäftigt sich mit dem Versäumnis von Meta-Platformen, Fehlinformationen, Hassreden und gewalttätiges Material, das zum Völkermord an den Rohingya in Myanmar beigetragen hat, zu entfernen. Meta war 2011 in Myanmar an den Start gegangen. [Mehr bei The Information]

Der vermeintliche Bitcoin-Erfinder, der australische Informatiker Craig Wright, hat einen US-Gerichtsprozess gewonnen. Letzteres bedeutet, dass er der Familie eines ehemaligen Geschäftspartners nicht Dutzende von Milliarden Dollar in der Kryptowährung bezahlen muss. „Dies war ein bemerkenswert gutes Ergebnis, und ich fühle mich vollkommen bestätigt“, sagte Wright in einem Video, das unmittelbar nach dem Urteil auf Twitter veröffentlicht wurde. Wright hatte zuvor versprochen, Beweise vorzulegen, dass er wirklich der Bitcoin-Erfinder ist. Darauf warten Kryptoanhänger nun mit Spannung. [Mehr bei CNBC]

Unser Hörtipp auf Gründerszene: Jonas Thiemann hat direkt nach dem Studium gegründet und ist damit kräftig auf die Nase gefallen. Sein gesamtes Geld war weg. Doch er lernte aus den Fehlern und landete schließlich einen Riesenhit, wie er uns in unserer Audio Story berichtet. [Mehr bei Gründerszene+]

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Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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