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US-Arbeitsmarkt sendet trotz Haushaltsstreits positive Signale

Washington (dapd). Der US-Arbeitsmarkt hat sich vom langwierigen Haushaltsstreit nicht beeindrucken lassen und ist auch im Dezember stabil geblieben. Vorigen Monat wurden 155.000 neue Jobs geschaffen, wie das Arbeitsministerium am Freitag bekannt gab. Allerdings verharre die Arbeitslosenquote weiter bei 7,8 Prozent. Im Industrie- und Bausektor entstanden demnach die meisten Stellen. Überdies wurden weniger Entlassungen gemeldet, die Zahl der Anträge auf Arbeitslosengeld erreichten einen neuen Tiefstand.

Allerdings warf der leichte Anstieg der Erwerbslosenzahlen um 164.000 auf 12,2 Millionen ein Schlaglicht auf die anhaltenden Probleme auf dem US-Arbeitsmarkt.

Mit Blick auf die nervenaufreibenden Haushaltsverhandlungen zeigten sich Ökonomen dennoch zufrieden. Der jüngste "Zuwachs ist besser, als er aussieht, wenn man bedenkt, dass die Firmen wegen der drohenden Fiskalklippe wahrscheinlich in Sachen Neueinstellungen vorsichtig waren", sagte Paul Ashworth vom Finanzdienstleister Capital Economics.

Der alte Kongress hatten nach zähen Verhandlungen in dieser Woche einen Haushaltsentwurf verabschiedet, der automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen vorerst abwendet. Andernfalls hätte der weltgrößten Wirtschaft eine neue Rezession drohen können.

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