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US-Anleihen starten mit Verlusten in Woche der Notenbanken

NEW YORK (dpa-AFX) -US-Staatsanleihen sind am Montag mit Kursverlusten in eine ereignisreiche Woche gestartet. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) fiel zu Handelsbeginn um 0,16 Prozent auf 110,09 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere stieg im Gegenzug auf 4,27 Prozent.

Im Laufe der Woche steht eine Reihe von Zinsentscheidungen auf dem Programm. Unter anderem geben die Zentralbanken der USA, des Euroraums und Großbritanniens neue Entscheidungen bekannt. Zinsschritte werden für die drei großen Notenbanken nicht erwartet. Mit Spannung wird aber auf Signale für den künftigen Kurs gewartet.

Für die US-Zentralbank Fed werden an den Märkten aktuell etwa vier Zinssenkungen um insgesamt einen ganzen Prozentpunkt für 2024 erwartet. Hintergrund sind die rückläufige Inflation und die schwächer erwartete Wirtschaftsentwicklung. Beides dürfte der Fed Spielraum geben, das mittlerweile hohe Leitzinsniveau von 5,25 bis 5,5 Prozent zu verringern. Entscheidende Signale aus der Fed gab es bisher allerdings noch nicht.

Mohit Kumar, Europa-Chefvolkswirt der US-Investmentbank Jefferies, rechnet noch nicht mit konkreten Hinweisen auf absehbare Zinssenkungen. Obwohl Fed-Chef Jerome Powell den jüngsten Rückgang der Inflation als positiv anerkennen dürfte, werde die Notenbank wahrscheinlich vorsichtig agieren, heißt es in einem Kommentar. Chefvolkswirt Jörg Krämer von der Commerzbank meint, dass Powell in jedem Fall versuchen werde, die bereits ausgeprägten Zinssenkungsfantasien nicht weiter anzuheizen.