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US-Anleihen: Stabilisierung nach Vortagesrutsch

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Donnerstag nach einem Kursrutsch am Vortag wieder etwas mehr Nachfrage verspürt. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) legte zuletzt 0,15 Prozent auf 127,70 Punkte zu. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere betrug 1,81 Prozent. Am Vortag hatte sie sich mit bis zu 1,88 Prozent dem eine Woche alten Hoch seit zwei Jahren von 1,90 Prozent genähert.

Bestimmendes Thema am Anleihemarkt sind weiterhin die Aussagen der US-Notenbank zur Geldpolitik vom Vortag. Die Fed beließ nach ihrer Zinssitzung am Mittwoch den Leitzins zwar vorerst stabil an der Nulllinie, gab aber klare Signale für eine baldige Anhebung. Nach den Worten des Notenbankvorsitzenden Jerome Powell könnte es schon auf der nächsten Sitzung im März so weit sein.

Besondere Aufmerksamkeit riefen Äußerungen Powells hervor, die an den Märkten als Hinweis auf eine rasche Zinsstraffung gedeutet wurden. So sagte er, dass die Ausgangssituation heute anders sei als bei der letzten, eher vorsichtigen Zinswende der Fed ab dem Jahr 2015. Die Frage, ob die Notenbank auf jeder der planmäßig noch sieben Zinssitzungen in diesem Jahr ihren Leitzins anheben könnte, ließ er offen. Allerdings sagte er auch, dass das Tempo der Straffungen nicht vorbestimmt sei und von der konjunkturellen Entwicklung abhänge.

Konjunkturdaten aus den USA lieferten am Donnerstag kein einheitliches Bild. Die US-Wirtschaft war im Herbst stärker gewachsen als erwartet, die Aufträge für langlebige Güter waren aber im Dezember deutlicher als erwartet gesunken. "Per Saldo wird sich die Fed von den Zahlen wohl nicht beirren lassen und den jüngst avisierten baldigen Einstieg in Zinserhöhungen und Bilanzverkürzung durchführen", resümierte Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba.

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