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US-Anleihen: Renditen geben leicht nach

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Zinsauftrieb in den USA hat sich am Dienstag zunächst etwas abgeschwächt. Die Renditen am Anleihemarkt gaben zu Handelsbeginn etwas nach. Zehnjährige Staatsanleihen rentierten mit 3,33 Prozent und damit etwas unter dem am Vortag markierten Höchststand seit elf Jahren. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) stieg im Gegenzug um 0,43 Prozent auf 115,78 Punkte.

Im Blickpunkt der Finanzmärkte steht die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Die Währungshüter werden am Mittwochabend neue Entscheidungen bekannt geben. Angesichts der hohen Inflation wird fest mit einer weiteren Zinsstraffung gerechnet, allein das Ausmaß gilt als ungewiss. Unter Analysten wird mehrheitlich eine Anhebung um 0,5 Prozentpunkte erwartet. Allerdings haben zuletzt immer mehr Fachleute ihre Erwartungen auf 0,75 Punkte angehoben.

An den Finanzmärkten ist mittlerweile eine Anhebung um 0,75 Punkte fast vollständig eingepreist. Einige Analysten haben sogar eine noch stärkere Anhebung um einen ganzen Punkt ins Spiel gebracht. Hintergrund der steigenden Zinserwartungen sind Inflationsdaten vom Freitag, die deutlich nach oben überrascht haben. Mit 8,6 Prozent liegt die Teuerung in den USA auf dem höchsten Stand seit gut 40 Jahren.

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