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US-Anleihen: Rendite zeitweise auf Einjahreshoch

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Zinsanstieg am US-Anleihemarkt hat am Freitag nach einem starken US-Arbeitsmarktbericht wieder Fahrt aufgenommen. Die Rendite für Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit stieg mit über 1,6 Prozent auf den höchsten Stand seit gut einem Jahr. Zuletzt betrug sie noch 1,55 Prozent, während der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) um 0,06 Prozent auf 132,37 Punkte vorrückte.

Zinsauftrieb kam vom monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung. Im Februar ist die Beschäftigung deutlich stärker gestiegen als erwartet, während die Arbeitslosigkeit leicht zurückging. Schon am Donnerstag hatte US-Notenbankchef Jerome Powell die Märkte vor den Kopf gestoßen, als er sich nur sehr vorsichtig zu dem starken Anstieg der Kapitalmarktzinsen, der sich in den vergangenen Wochen vollzogen hat, äußerte.

Die steigenden Marktzinsen sind Ausdruck von Wachstumsoptimismus und Inflationsängsten. Beides geht zurück auf die sehr lockere Finanzpolitik der neuen US-Regierung, die ein billionenschweres Konjunkturpaket anstrebt. Kritiker halten den Stimulus für überzogen und warnen vor einer steigenden Geldentwertung. Anleger beginnen daher, einen Inflationsausgleich zu fordern, was die Zinsen an den Märkten treibt.