US-Anleihen geben merklich nach - Beruhigung nach Credit Suisse-Notübernahme

NEW YORK (dpa-AFX) -Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Montag zu Handelsbeginn merklich nachgegeben. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) fiel um 0,40 Prozent auf 115,34 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere stieg im Gegenzug auf 3,46 Prozent.

Die Verunsicherung an den Märkten hat nach der Notübernahme der Schweizer Großbank Credit Suisse CH0012138530 durch die Konkurrentin UBS CH0244767585 etwas nachgelassen. Die US-Aktienmärkte legten zum Start zu. In Europa waren die Anleihen zwar zu Handelsbeginn mit deutlichen Gewinnen gestartet. Im Verlauf wuchs die Zuversicht jedoch und die Anleihen gaben anfängliche Gewinne zum Großteil ab. Die Übernahme wurde weltweit von Notenbanken mit Erleichterung aufgenommen.

Die Unsicherheit dürfte aber zunächst anhalten. Schließlich haben die USA ein eigenes Problem mit ihren Regionalbanken. Die Aktien der angeschlagenen Regionalbank First Republic US33616C1009 bewegten sich mit einem deutlichen vorbörslichen Kursrutsch weiter in Richtung ihres Rekordtiefs. Hier belastete eine zweite Bonitätsabstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) binnen weniger Tage.

Noch ist unklar, wie die US-Notenbank Fed an diesem Mittwoch auf die Turbulenzen reagieren wird. Volkswirte erwarten derzeit überwiegend eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte. Die Entscheidung wird am Mittwoch bekannt gegeben.