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Unwetter richten Versicherungsschaden von rund 2,5 Milliarden Euro an

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Hagel und schwere Unwetter haben in diesem Jahr einen geringeren Versicherungsschaden angerichtet als in den Jahren zuvor. Rund 2,5 Milliarden Euro zahlten die Versicherungen aufgrund von Schäden durch Stürme, Starkregen, Hagel oder andere Wetterereignisse, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag mitteilte. Das waren rund eine halbe Milliarde weniger als im vergangenen Jahr. Das langjährige Mittel liegt dem GDV zufolge sogar bei etwa 3,7 Milliarden Euro. "2020 war ein unterdurchschnittliches Schadenjahr, vor allem auch weil schwere Hagelereignisse ausgeblieben sind", teilte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen mit.

Allein bei den Kfz-Versicherungen beliefen sich die von Sturm und Hagel angerichteten Versicherungsschäden auf insgesamt 500 Millionen Euro. Die übrige Schadenssumme verteilt sich dem GDV zufolge auf die Bereiche Wohngebäude, Hausrat, Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie.

Dabei trieb im Frühjahr vor allem Wintersturm "Sabine" die Zahlungen nach oben. Das Unwetter im Februar richtete dem GDV zufolge einen Versicherungsschaden von rund 675 Millionen Euro an.