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Unverpackt-Läden: Viel Potenzial, aber kaum Stammkunden

Daniel Karmann/dpa

Köln (dpa) - Verpackungsloses Einkaufen ist in Deutschland wenig verbreitet, obwohl viele Menschen grundsätzlich offen dafür sind. Das geht aus einer repräsentativen Yougov-Umfrage hervor, die heute veröffentlicht wurde. Demnach haben lediglich 22 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher schon mal in einem Unverpackt-Laden eingekauft.

Der feste Kundenstamm ist wesentlich kleiner. Nur fünf Prozent geben an, dass sie oft in entsprechenden Geschäften einkaufen. 43 Prozent können es sich zwar vorstellen, haben es aber noch nicht getan. 30 Prozent wollen dort nicht einkaufen. Frauen und Personen unter 45 Jahren stehen dem Konzept der Studie zufolge etwas aufgeschlossener gegenüber. In der Schweiz erfreuen sich Unverpackt-Läden größerer Popularität. Jeder Dritte kauft oft oder regelmäßig dort ein.

Unverpackt-Läden kämpfen um Existenz

In Unverpackt-Läden gibt es zahlreiche Lebensmittel sowie Kosmetik- und Reinigungsprodukte. Die Besucher können sich die Waren in Behälter abfüllen, die sie selbst mitbringen. Dadurch können Verpackungen eingespart werden. 70 Prozent der Befragten in Deutschland sind der Ansicht, dass das Konzept Zukunft hat, weil es dazu beitragen kann, Müll zu reduzieren. Die Studie liefert zwei Anhaltspunkte, warum so wenig Menschen regelmäßig dort einkaufen: Jedem Zweiten sind die Produkte zu teuer und nur 23 Prozent wissen, dass sich ein solches Geschäft in ihrer Nähe befindet.

In Deutschland kämpfen viele Unverpackt-Läden um ihre Existenz. Nach Zahlen des Branchenverbandes haben 2023 bis Ende Oktober bundesweit bereits 35 Läden geschlossen und nur 5 eröffnet. Im vergangenen Jahr wurden 70 Läden geschlossen und 44 kamen neu hinzu. Bundesweit gibt es 275 Unverpackt-Läden inklusive Filialen mit Verbandsmitgliedschaft.