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Unterstützung des Palastes für Kate schmerzt Meghan

Der Buckingham Palast reagierte umgehend auf einen Zeitschriftenartikel, der behauptet hatte, die Herzogin von Cambridge fühle sich seit dem Megxit überlastet. Das wiederum habe angeblich Meghan und Harry verletzt, weil diese im vergangenen Jahr trotz der großen Medienaufmerksamkeit keinen Rückhalt vom Palast erhalten hatten.

Letzte Woche stand die royale Welt Kopf: Der Buckingham Palast veröffentlichte eine seltene Erklärung, in der er die Behauptungen über Kate in einem Artikel des Tatler-Magazins mit dem Titel „Katharina die Große“ dementierte. Dieser hatte unter anderem behauptet, Kate fühle sich seitdem Megxit „überarbeitet“.

Kate Middleton und Prinz William haben wegen der „falschen Behauptungen“ juristische Schritte gegen das Tatler Magazin eingeleitet. Foto: Getty Images

Jetzt ging der Kensington Palace noch einen Schritt weiter: Er hat im Namen von William und Kate Klage eingereicht und fordert die Zeitschrift auf, den Artikel von seiner Webseite zu entfernen.

Meghan und Harry hatten letztes Jahr mit einer Welle negativer Berichterstattung zu kämpfen. Viele Berichte bezeichneten Meghan „Herzogin Kompliziert“ und „Diva“ war nur eine der vielen Behauptungen, die veröffentlicht wurden.

Nun soll eine Quelle der Daily Mail berichtet haben, dass die beiden über die schnelle Reaktion des Palastes auf Kates negative Berichterstattung sprachlos waren, nachdem ihre eigene so lange ignoriert wurde.

Angeblich fühlen sich Prinz Harry und Meghan Markle vom Palast verletzt. Foto: Getty Images

„Meghan sagte, der Kensington Palace habe sie kein einziges Mal verteidigt, als sie von den Medien auseinandergenommen wurde“, wird die Quelle zitiert. „Jetzt bekommt Kate ein bisschen negative Presse und der Palast reagiert innerhalb von 24 Stunden, um die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurückzuweisen.“

Die Quelle behauptet, Harry habe das Gefühl, die Situation sei ein echter ‚Schlag ins Gesicht‘ nachdem seine Versuche, die Medienpolitik und -methode zu überarbeiten, auf taube Ohren stieß.

„Meghan sagt, es ist einfach so bezeichnend“, sagte die Quelle.

„Sie erklärte, dies sei einer der Hauptgründe, weshalb sie und Harry sich vom royalen Leben verabschiedet hätten…die fehlende Unterstützung und die völlige Missachtung des Schmerzes und der Qualen, die Meghan erlitt, während sie von den Medien auseinandergenommen wurde.“

Harrys und Meghans eigene schlechte Presse

Selbst vor ihrer Hochzeit 2018 kämpften Prinz Harry und Meghan mit negativer Berichterstattung. Foto: Getty Images

Harrys und Meghans kurze Zeit im royalen Rampenlicht vor ihrem sensationellen Ausstieg aus dem Leben hochrangiger Mitglieder des britischen Königshauses war von einer Reihe von Auseinandersetzungen mit der Presse geprägt.

Im Oktober 2019 verkündete das Paar, dass es rechtliche Schritte gegen die Mail on Sunday und dessen Muttergesellschaft Associated Newspapers einleiten werde. Die Zeitung hatte einen privaten Brief abgedruckt, den die Herzogin an ihren Vater, Thomas Markle Sr. geschrieben hatte.

Noch bevor das Paar heiratete, veranlasste die Berichterstattung über das Paar in der britischen Presse im Jahr 2016 Harry dazu, eine Erklärung abzugeben. Darin verurteilte er die „Welle des Missbrauchs und der Belästigung“, die sich gegen seine damalige Freundin Meghan richtete.

Penny Burfitt