Deutsche Märkte geschlossen

Unterschiedliche Angaben zu Trumps Gesundheitszustand nach Infektion

·Lesedauer: 1 Min.

Nach seiner ersten Nacht im Militärkrankenhaus Walter Reed wegen einer Coronavirus-Infektion gibt es unterschiedliche Angaben zum Gesundheitszustand von US-Präsident Donald Trump.

White House physician Sean Conley (2nd R), with medical staff, arrives to give an update on the condition of US President Donald Trump, on October 3, 2020, at Walter Reed Medical Center in Bethesda, Maryland. - Trump was hospitalized on October 2 due to a Covid-19 diagnosis. (Photo by Brendan SMIALOWSKI / AFP) (Photo by BRENDAN SMIALOWSKI/AFP via Getty Images)
Trumps Leibarzt Sean Conley beteuert, dass es Trump gut geht. (Bild: Getty Images)

Trumps Leibarzt Sean Conley sagte am Samstag: "Heute Morgen geht es dem Präsidenten sehr gut." Reporter, die den Präsidenten normalerweise begleiten, zitierten allerdings eine informierte Quelle, wonach die Werte des Präsidenten in den vergangenen 24 Stunden "sehr besorgniserregend" gewesen seien. Die nächsten 48 Stunden seien entscheidend. "Wir befinden uns noch immer nicht auf einem klaren Weg zu einer vollständigen Genesung."

Nach Trump-Infektion: US-Börsen schließen im Minus

Conley sagte am Samstag vor Journalisten am Krankenhaus in Bethesda nördlich von Washington, das Ärzteteam sei "extrem zufrieden mit dem Fortschritt, den der Präsident gemacht hat". Trump habe am Donnerstag und Freitag Fieber gehabt, sei inzwischen aber seit 24 Stunden fieberfrei. Trump habe unter leichtem Husten, Nasenverstopfung und Müdigkeit gelitten. Diese Symptome besserten sich nun aber. Conley wich der Frage aus, ob Trump im gesamten Verlauf der Infektion zusätzlichen Sauerstoff bekommen habe. Derzeit erhalte Trump keinen zusätzlichen Sauerstoff, sagte der Arzt. Conley wollte kein Datum für eine Entlassung Trumps aus dem Krankenhaus angeben.

Trump (74) war am Freitagabend (Ortszeit) per Hubschrauber in das Krankenhaus geflogen worden. Das Weiße Haus sprach von einer Vorsichtsmaßnahme auf Empfehlung der Ärzte.

Wahlkampf: Trumps Team muss umorganisieren