Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.544,52
    -152,89 (-1,12%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.730,32
    -47,06 (-1,25%)
     
  • Dow Jones 30

    33.706,74
    -292,30 (-0,86%)
     
  • Gold

    1.760,30
    -10,90 (-0,62%)
     
  • EUR/USD

    1,0044
    -0,0048 (-0,47%)
     
  • BTC-EUR

    21.075,70
    -1.798,84 (-7,86%)
     
  • CMC Crypto 200

    504,88
    -36,72 (-6,78%)
     
  • Öl (Brent)

    89,91
    -0,59 (-0,65%)
     
  • MDAX

    26.984,97
    -544,94 (-1,98%)
     
  • TecDAX

    3.109,61
    -29,21 (-0,93%)
     
  • SDAX

    12.653,93
    -297,38 (-2,30%)
     
  • Nikkei 225

    28.930,33
    -11,81 (-0,04%)
     
  • FTSE 100

    7.550,37
    +8,52 (+0,11%)
     
  • CAC 40

    6.495,83
    -61,57 (-0,94%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.705,21
    -260,13 (-2,01%)
     

Unternehmerinnen und Sportgrößen investieren in Frauenfußballmannschaft des FC Viktoria 1889 Berlin

So sehen Fußballclubbesitzerinnen aus: Tanja Wielgoß, Lisa Währer, Verena Pausder, Ariane Hingst, Katharina Kurz, Felicia Mutterer. - Copyright: Filiz Serinyel
So sehen Fußballclubbesitzerinnen aus: Tanja Wielgoß, Lisa Währer, Verena Pausder, Ariane Hingst, Katharina Kurz, Felicia Mutterer. - Copyright: Filiz Serinyel

Was irgendwelche Oligarchen können, können sie auch: Eine Gruppe prominenter Frauen kauft sich eine Fußballmannschaft und will diese binnen kurzer Zeit an die Ligaspitze führen.

Es ist keine alltägliche Nachricht: Die ehemalige deutsche Fußballnationalspielerin Ariane Hingst, Unternehmerin und Investorin Verena Pausder, Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme Berlin AG, die Fernsehmoderatorin und Sportjournalistin Felicia Mutterer, die Mitgründerin und Geschäftsführerin von BRLO Craft Beer, Katharina Kurz, und die OneFootball-Marketingexpertin Lisa Währer übernehmen das Regionalliga-Team der Frauen des FC Viktoria 1889 Berlin. Dafür wurde der Bereich des 1. Frauenteams als GmbH ausgegliedert.

Ihr Ziel: Frauenfußball soll sichtbarer werden, Fußball allgemein gerechter. Denn von der Platzvergabe bis hin zu Bezahlung und Vereinbarkeit von Leistungssport und Beruf seien Fußball spielende Mädchen und Frauen bis heute stets im Nachteil. Das beobachteten jedenfalls die sechs Unternehmerinnen. Zahlen belegen das: Laut Statista fließen etwa gerade einmal sieben Prozent der Sponsorengelder für Fußball in den Frauensport. Dabei sei Fußball auch für Mädchen und Frauen die populärste Vereinssportart in Deutschland, sagt Felicia Mutterer. Also startete sie mit ihren Mitstreiterinnen ein „Female Movement für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Sport“, das für mehr Anerkennung und gleiche Bezahlung von Frauen im Profifußball sorgen soll.

Damit das auch wirkt, haben sich die Frauen viel vorgenommen. Sie wollen die FC Viktoria Berlin Frauen in den kommenden fünf Jahren in die Erste Bundesliga führen.

Unterstützung aus Medien, Wirtschaft und Politik

Das Projekt bekommt schon jetzt viel Zuspruch: Schwimmerin Franziska van Almsick, die ehemalige deutsche Fußballtorhüterin und -funktionärin Katja Kraus, Fernsehmoderatorin Dunja Hayali und Unternehmerin Lea-Sophie Cramer haben ihre Unterstützung zugesagt. Bahn-Vorständin Sigrid Nikutta, die Soziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Jutta Allmendinger und die ehemalige Bundesministerin für Justiz, Brigitte Zypries, sind als Botschafterinnen mit an Bord.

„Als Gründerin bin ich es gewohnt, groß zu denken“, lässt sich die Unternehmerin und Investorin Verena Pausder in der Pressemitteilung zu ihrer Beteiligung am FC Viktoria zitieren: „Dass ich mal mit fünf anderen tollen Frauen ein Fußballteam übernehmen werde, hätte ich mir aber nie erträumt.“

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.