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Uniper verkauft Anteile an letztem Braunkohlekraftwerk in europäischem Portfolio

·Lesedauer: 1 Min.
Braunkohlekraftwerk bei Schkopau (AFP/JOHANNES EISELE)

Der Energiekonzern Uniper hat die Anteile am letzten Braunkohlekraftwerk in seinem europäischen Portfolio verkauft. Die Beteiligung in Höhe von rund 58 Prozent geht an Saale Energie, ein Tochterunternehmen des tschechischen Energiekonzerns EPH, wie Uniper am Freitag mitteilte. Die Veräußerung des Braunkohlekraftwerks Schkopau bei Halle an der Saale folge "der strategischen Vorgabe des Unternehmens, den Ausstieg aus der Kohleverstromung nach Kräften zu beschleunigen und in Europa bis 2035 klimaneutral zu werden".

Das tschechische Energieunternehmen EPH war bereits seit 2012 mit knapp 42 Prozent an dem Kraftwerk beteiligt und wird nun alleinige Eigentümerin. Mit rund 900 Megawatt Nettoleistung ist das Kraftwerk Schkopau laut Konzernangaben ein wichtiger Baustein in der Energieversorgung Mitteldeutschlands.

fho/ilo

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