Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    14.370,72
    +106,16 (+0,74%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.942,62
    +21,35 (+0,54%)
     
  • Dow Jones 30

    33.476,46
    -305,02 (-0,90%)
     
  • Gold

    1.809,40
    +7,90 (+0,44%)
     
  • EUR/USD

    1,0545
    -0,0014 (-0,14%)
     
  • BTC-EUR

    16.238,79
    -191,01 (-1,16%)
     
  • CMC Crypto 200

    402,11
    -4,14 (-1,02%)
     
  • Öl (Brent)

    71,59
    +0,13 (+0,18%)
     
  • MDAX

    25.604,18
    +139,53 (+0,55%)
     
  • TecDAX

    3.043,52
    +0,03 (+0,00%)
     
  • SDAX

    12.326,40
    +35,02 (+0,28%)
     
  • Nikkei 225

    27.901,01
    +326,58 (+1,18%)
     
  • FTSE 100

    7.476,63
    +4,46 (+0,06%)
     
  • CAC 40

    6.677,64
    +30,33 (+0,46%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.004,62
    -77,39 (-0,70%)
     

Union will Hilfspaket konstruktiv begleiten - Viele Fragen offen

BERLIN (dpa-AFX) -Die Union will nach Angaben von CDU-Vize Andreas Jung die Umsetzung des bis zu 200 Milliarden Euro umfassenden Hilfspakets der Bundesregierung gegen die hohen Energiepreise konstruktiv begleiten. Es sei richtig, dass systemrelevante Unternehmen gestützt und Preise gebremst werden sollen, sagte der energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Die Absage an die Gasumlage sei überfällig gewesen.

Noch sei aber nichts konkret, fügte Jung hinzu. "Es ist jetzt ins Schaufenster gestellt worden die Überschrift Preisbremse", sagte der CDU-Politiker. Noch sei unklar, was das für Betriebe und Menschen bedeute. Unklar sei auch, wie sich die 200 Milliarden Euro zusammensetzten. Hier sei Transparenz nötig. Es dürfe nicht leichtfertig am Schuldenhebel gezogen werden.

Die Ampelkoalition hatte am Donnerstag einen neuen "Abwehrschirm" von bis zu 200 Milliarden Euro angekündigt, um Verbraucher und Unternehmen wegen der steigenden Energiepreise zu stützen. Die umstrittene Gasumlage ist vom Tisch - dafür soll es eine Gaspreisbremse geben. Mindestens für einen Teil des Verbrauchs sollen die Preise so gedeckelt werden, dass private Haushalte und Firmen nicht überfordert sind. Was das genau bedeutet, ist aber noch offen. Eine Kommission soll bis Mitte Oktober Vorschläge machen.