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Union Investment wächst bei Privatkunden - Fondssparen gefragt

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Fondsanbieter Union Investment hat im vergangenen Jahr bei Privatkunden zugelegt. Die Anleger hätten sich von der Corona-Pandemie nicht abschrecken lassen, teilte die Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken am Donnerstag in Frankfurt mit. Auch beim Börseneinbruch im März habe es keine Mittelabflüsse gegeben. Das Neugeschäft etwa mit Aktien-, Immobilien- und Mischfonds für Privatanleger stieg 2020 auf 8,8 Milliarden Euro nach 8,1 Milliarden im Vorjahr.

Insbesondere Fondssparen war gefragt: Unterm Strich kamen 470 000 neue Fondsparverträge dazu, deutlich mehr als 2019 (404 000). Erfreulich sei, dass Union Investment damit vor allem jüngere Kunden für die regelmäßige Fondsanlage gewinne, sagte Vorstandschef Hans Joachim Reinke. Zudem sei das Interesse an nachhaltigen Geldanlagen sprunghaft gestiegen. Während Großanleger schon länger Kriterien wie Umweltschutz und Soziales bei Investments berücksichtigen, sei dies bei Privatkunden erst in den letzten Jahren ins Bewusstsein gerückt.

Im Geschäft mit großen Investoren wie Versicherungen oder Pensionsfonds musste Union Investment dagegen Rückschläge hinnehmen. Einige Kunden hätten wegen der Krise Liquidität benötigt und größere Positionen aufgelöst, hieß es. Trotz einer Erholung im Jahresverlauf blieb das Neugeschäft mit 6,3 Milliarden Euro deutlich unter dem Vorjahreswert zurück (11,3 Milliarden Euro).

Das verwaltete Vermögen von Union Investment stieg in Summe um fünf Prozent auf den Rekord von knapp 386 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 649 Millionen Euro fast auf Vorjahresniveau.