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Wie es für Roca jetzt bei Bayern weitergeht

Florian Plettenberg
·Lesedauer: 2 Min.

Er debütierte, passte und flog!

Marc Roca hat bei seinem Startelf-Debüt für den FC Bayern in der Champions-League ein Wechselbad der Gefühle erlebt.

66 Minuten spielte der 9-Millionen-Neuzugang von Espanyol Barcelona an der Seite von Leon Goretzka im zentralen Mittelfeld der Bayern. Gegen mutige Salzburger (3:1) startete der seit Donnerstag 24 Jahre alte Spanier passabel, erwies sich als solider Ballverteiler mit mäßiger Geschwindigkeit, in vielen Zweikämpfen bekam er seine Fußspitze als erster an den Ball. (Tabelle der Champions League)

Dann stieg er Zlatko Junuzovic auf den Fuß und sah Gelb. Wenig später traf er den Ex-Bremer erneut ganz unten - Platzverweis! Die Haare raufend und sich ärgernd verließ Roca den Platz.

Flick nimmt Roca in Schutz

"Er kann mit seinem sehr guten Debüt in der Champions-League zufrieden sein", lobte ihn Hansi Flick dennoch nach Spielende. Der Cheftrainer fügte aber hinzu: "Er ist selbst enttäuscht über die Gelb-Rote-Karte. Nach der Gelben Karte war er etwas zu ungestüm und kam zu spät. Der Schiedsrichter hat es direkt geahndet. Die Gelb-Rote-Karte war unnötig."

Roca muss runter!

In seiner mehr als einstündigen Präsenzzeit zeigte Roca, dass er das Spiel am Ball beherrscht. Seine Pässe waren schnörkellos und einfach, auf Spektakel verzichtete er. Auffällig jedoch war, dass er sich noch an das schnelle Spiel der Bayern gewöhnen muss. Unter Bedrängnis bekam der siebenfache U21-Nationalspieler Spaniens öfter Probleme. (Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

An was er noch genau zu arbeiten hat, darüber wollte Flick nicht sprechen. "Das werde ich mit ihm persönlich besprechen", so der Triple-Trainer.

Roca muss sich hintenanstellen

Klar ist: Roca bleibt perspektivisch der Backup hinter Leon Goretzka und den ausfallenden Joshua Kimmich (Meniskus-OP) und Corentin Tolisso (Oberschenkel-Probleme). Auch Javi Martínez dürfte in engen Spielen weiterhin den Vorzug im defensiven Mittelfeld erhalten, sofern in der Viererkette niemand ausfällt.

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Leichter wird es für Roca zukünftig nicht, denn im Zentrum entscheidet sich die Dominanz der Bayern. Kimmichs Ausfall macht sich daher schon nach wenigen Wochen bemerkbar.

Roca, ausgestattet mit einem Vertrag bis 2025, absolvierte in der laufenden Spielzeit bislang nur 214 Einsatzminuten. Weitere muss er sich hart erkämpfen.