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Unesco warnt vor unkontrollierter Nutzung von Künstlicher Intelligenz an Schulen

Die Unesco hat zu Beginn des neuen Schuljahres vor der unkontrollierten Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) an Schulen gewarnt.

Die Unesco hat zu Beginn des neuen Schuljahres vor der unkontrollierten Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) an Schulen gewarnt. (OLIVIER MORIN)
Die Unesco hat zu Beginn des neuen Schuljahres vor der unkontrollierten Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) an Schulen gewarnt. (OLIVIER MORIN)

Junge Menschen seien sich nicht ausreichend bewusst, dass Programme wie ChatGPT "oberflächliche, ungenaue oder auch schädliche Inhalte" hervorbringen können, heißt es in einem am Donnerstag in Paris veröffentlichten Leitfaden. Als Mindestalter für die Nutzung von KI empfiehlt die UN-Organisation für Kultur und Bildung 13 Jahre.

Forschende, Lehrende und Lernende sollten sich bewusst sein, dass mit Hilfe von KI produzierte Inhalte das Recht auf geistiges Eigentum anderer verletzten könnten. Zudem müssten sie sich bewusst sein, dass die Inhalte auf bereits verfügbaren Daten basierten und die Ergebnisse daher "nur die gängigste oder vorherrschende Sicht der Dinge wiedergeben (...) und Stimmen von Minderheiten nicht berücksichtigt werden".

Klare Regeln müssten her

Die Unesco appellierte an die Regierungen, den Einsatz von KI an Schulen schnellstmöglich zu reglementieren. "KI kann eine großartige Chance für die menschliche Entwicklung sein, aber sie kann auch Schaden und Nachteile verursachen", erklärte Unesco-Generalsekretärin Audrey Azouley.

Ein nützlicher Einsatz von KI könne etwa das Erstellen von Untertiteln für gehörgeschädigte Kinder sein.

Vor einem Monat hatten bereits internationale Medienunternehmen an die Politik appelliert, den KI-Einsatz im Nachrichtenbereich gesetzlich zu regulieren. KI-Tools drohten Geschäftsmodelle zu zerstören, das Internet mit Fehlinformationen zu überschwemmen und gegen das Urheberrecht zu verstoßen, betonten sei. KI-basierte Inhalte sollten als solche deutlich gekennzeichnet werden.

Der weltweite Erfolg des auf KI basierenden Programms ChatGPT seit vergangenem Herbst hat die Debatte um KI neu angefacht. KI-Systeme sind in der Lage, nach kurzen Textanweisungen eine Fülle von Inhalten zu generieren.

Video: Neue Studie: KI ist kein Job-Killer

kol/cp