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Unctad: Russlands Krieg gegen Ukraine belastet Auslandsinvestitionen

GENF (dpa-AFX) - Der russische Krieg gegen die Ukraine belastet die weltweiten Auslandsinvestitionen. Das Geschäftsklima sei dramatisch beeinflusst von der Dreifach-Krise höherer Lebensmittel- und Treibstoffpreise sowie ungünstigerer Finanzierungsbedingungen, berichtete die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) in Genf am Donnerstag in ihrem Weltinvestitionsbericht. Hinzu kämen erneute Pandemie-Risiken, die Wahrscheinlichkeit von weiteren Zinsanstiegen sowie die negative Stimmung an den Finanzmärkten und eine potenzielle Rezession.

Vorläufige Daten für das erste Quartal 2022 zeigten unter anderem einen deutlichen Rückgang bei Investitionen für ganz neue Standorte und bei internationalen Übernahmen.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Auslandsinvestitionen nach dem schweren Dämpfer durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 gut erholt. Sie übertrafen das Vorkrisenniveau. Die Summe lag bei fast 1,6 Billionen Dollar (rund 1,5 Billionen Euro), so die Unctad. Im Jahr vor der Pandemie, 2019, lag die Summe bei 1,5 Billionen Dollar.

Allerdings profitierten vor allem die Industrieländer: Dorthin flossen im vergangenen Jahr 134 Prozent mehr Auslandsinvestitionen als 2020, wie die Organisation berichtet. Die 1964 in Genf gegründete Unctad setzt sich innerhalb der Vereinten Nationen besonders für die Belange der Länder mit kleinen und mittleren Einkommen ein. Sie hat 195 Mitgliedsländer. In den Entwicklungsländern lag der Zufluss nach diesen Angaben rund 30 Prozent höher als 2020. Hauptempfängerländer von Auslandsinvestitionen waren die USA, China, Hongkong, Singapur, Kanada, Brasilien, Indien, Südafrika, Russland und Mexiko.

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