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Eine unangenehme Wahrheit bringt Coca-Cola in Erklärungsnot

Business Insider Deutschland
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Getränke wie Fanta, Sprite, Mezzo Mix, Nestea, Bonaqua und Apollinaris dürften die meisten nicht nur kennen, sondern auch regelmäßig trinken. Sie alle haben etwas gemeinsam: Sie gehören zur Coca-Cola-Company, einem der weltweit größten Getränkehersteller. Jetzt steht das Unternehmen jedoch in der Kritik. Der Vorwurf: Eine zunehmende Belastung der Umwelt. 

Das deutsche Pfandsystem gibt es längst nicht in allen Ländern auf der Welt. In einigen Staaten gibt es nur eine teilweise Bepfandung, in anderen wiederum gar keine. Da Coca-Cola seine Produkte allerdings in 200 Ländern verkauft, bedeutet das eine jährliche Produktion von etwa 110 Milliarden Einweg-Plastikflaschen, wie das britische Nachrichtenportal „The Independent“ berichtet. Das sind 3400 Plastikflaschen pro Sekunde  die die Ozeane verschmutzen und die Tierwelt bedrohen.

Verwendung von Plastikflaschen, die nicht recyclet werden, steigt dramatisch an

Wie die Umweltschutzorganisation Greenpeace nun aufgedeckt hat, soll es sich bei 60 Prozent der von Coca-Cola verwendeten Flaschen um Einwegflaschen handeln. Zwischen 2012 und 2015 soll die Zahl dabei sogar um 12 Prozent gestiegen sein. Im Jahr 2015 soll Coca-Cola nur zu 59 Prozent Reycling-Flaschen verwendet haben.

Dabei widerspricht die Produktion dem Vorhaben von Coca-Cola, wie der „Independent“ aufzeigt. Immerhin hatte sich der Konzern das Ziel gesetzt, im Jahr 2020 zu 75 Prozent Recycling-Flaschen zu verwenden. Dabei sind eigentlich alle Plastikflaschen, die Coca-Cola produziert, recylebar.

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