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UN: Krieg, Trockenheit und Exporte lassen Getreidepreise steigen

ROM (dpa-AFX) -Die Preise für Getreide im internationalen Großhandel sind nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) im September angestiegen. Unsicherheiten über den Export aus der vom russischen Angriffskrieg betroffenen Ukraine über das Schwarze Meer hätten etwa die Weizenpreise wieder steigen lassen, teilte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) am Freitag in Rom mit. Auch Bedenken über Trockenheit in Argentinien sowie den USA und gestiegene Exporte aus der EU bei einer dort gleichzeitig höheren Nachfrage trugen demnach zur Entwicklung bei.

Insgesamt wies der Getreide-Preis-Index, verschiedene Getreidesorten zusammengerechnet, im September einen Anstieg um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat August aus. Die Indizes für Preise von pflanzlichen Ölen, Milchprodukten, Fleisch und Zucker sanken dagegen. Der Index für die Preise aller Nahrungsmittel lag 1,1 Prozent unter dem Wert vom August. Damit ging der Wert den sechsten Monat in Folge zurück, nachdem er zwischen Januar und März deutlich gestiegen war.

Der Nahrungsmittel-Preis-Index bildet die monatliche Entwicklung internationaler Preise für eine Auswahl von Nahrungsmitteln ab. Seine Entwicklung bildet aber nicht die der Preise etwa für Lebensmittel an der Supermarktkasse ab.