Deutsche Märkte schließen in 4 Stunden 58 Minuten
  • DAX

    12.510,51
    -47,13 (-0,38%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.165,89
    -14,81 (-0,47%)
     
  • Dow Jones 30

    28.210,82
    -97,98 (-0,35%)
     
  • Gold

    1.919,50
    -10,00 (-0,52%)
     
  • EUR/USD

    1,1840
    -0,0027 (-0,2250%)
     
  • BTC-EUR

    10.949,05
    +1.619,65 (+17,36%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,23
    +15,34 (+6,26%)
     
  • Öl (Brent)

    40,29
    +0,26 (+0,65%)
     
  • MDAX

    27.039,58
    -125,77 (-0,46%)
     
  • TecDAX

    3.043,91
    -18,41 (-0,60%)
     
  • SDAX

    12.332,95
    -188,20 (-1,50%)
     
  • Nikkei 225

    23.474,27
    -92,73 (-0,39%)
     
  • FTSE 100

    5.752,77
    -23,73 (-0,41%)
     
  • CAC 40

    4.833,06
    -20,89 (-0,43%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.484,69
    -31,81 (-0,28%)
     

UN-Generaldebatte: Indirekter Schlagabtausch zwischen Trump und Xi?

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Zum Beginn der diesjährigen Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York wird am Dienstag ein indirekter Schlagabtausch zwischen den USA und China erwartet. US-Präsident Donald Trump hatte für seine am Montag aufgezeichnete Videobotschaft "eine starke Botschaft an China" angekündigt. Diese soll bei der größtenteils virtuellen Veranstaltung der Vereinten Nationen am Dienstagnachmittag (MESZ) vor der Vollversammlung abgespielt werden. Die Botschaft von Chinas Präsident Xi Jinping folgt vorläufigen Angaben zufolge etwa 20 Minuten später. Weil sie ebenfalls aufgezeichnet sein wird, ist eine direkte Bezugnahme ausgeschlossen.

Die Generaldebatte findet in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie in einer noch nie da gewesenen Form statt. Nach einem Festakt zum 75-jährigen Bestehen der Vereinten Nationen am Montag sollen ab Dienstag (15.00 Uhr MESZ) eine Woche lang Vertreter aller 193 Mitgliedsstaaten sprechen - allerdings nicht wie normalerweise im UN-Hauptquartier in New York, sondern per vorab aufgezeichneten Video-Reden. Die normalerweise zahlreichen Nebenveranstaltungen und bilateralen Treffen sind wegen der Pandemie auf wenige Online-Events zusammengeschrumpft.

Präsident Trump könnte dabei nur wenige Wochen vor der US-Wahl zudem auch den Iran angreifen, nachdem seine Regierung am Montag neue US-Sanktionen gegen das Land angekündigt hatte. Irans Präsident Hassan Ruhani wird am Dienstag ebenfalls sprechen. Zum Auftakt werden auch Reden von Kremlchef Wladimir Putin, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erwartet. Deutschland wird von Außenminister Heiko Maas (SPD) voraussichtlich erst eine Woche später am 29. September vertreten.