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UN-Bericht: Wasser gilt als selbstverständlich - Investitionen fehlen

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS (dpa-AFX) - Die lebenswichtige Ressource Wasser bekommt aus Expertensicht in vielen Teilen der Welt nicht genug Aufmerksamkeit. Entsprechend fehlten wichtige Investitionen, heißt es im aktuellen Weltwasserbericht, den die Unesco im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat. Der Bericht fordert, dass der grundlegende Wert von Wasser erkannt und gemessen werden müsse. Nur so könne er schließlich auch in politische Entscheidungen einbezogen werden. Wasser werde weltweit viel zu oft als selbstverständlich angesehen. Das habe Verschmutzung und Verschwendung zur Folge.

Gerade in Zeiten von Pandemien wie aktuell der Covid-19-Pandemie kommt örtlichen Regierungen und den Wasser- und Sanitärbetreibern eine besondere Rolle zu. Ihre Bedeutung für das Leben und die öffentliche Gesundheit wird noch einmal sichtbarer. Die Pandemie treffe weltweit die Menschen am härtesten, die in Siedlungen oder Slums lebten, schreiben die Expertinnen und Experten.

Weltweit haben dem Bericht nach mehr als zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. Mehr als vier Milliarden hätten keinen sicheren Zugang zu Sanitäranlagen, mehr als drei Milliarden fehle es an geeigneten Handhygieneeinrichtungen. Zwei von fünf medizinischen Einrichtungen haben keinen ausreichenden Zugang zu Handhygieneeinrichtungen, wie es weiter heißt. Handhygiene sei aber äußert wichtig, um die Ausbreitung von Pandemien wie Covid-19 zu verhindern. Der Weltwasserbericht der Vereinten Nationen wird jährlich von der Unesco und deren World Water Assessment Programme für UN-Water erstellt.