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Umweltorganisationen fordern von EU mehr Regeln für Textilindustrie

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Umweltschützer haben die Klimalasten synthetischer Fasern in Textilien angeprangert und von der EU-Kommission konkrete Gegenmaßnahmen gefordert. Der Einsatz solcher Fasern, insbesondere von Polyester, habe sich binnen 20 Jahren verdoppelt, heißt es in einem von der Changing Market Foundation, der Plastic Soup Foundation und anderen Organisationen am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

Damit sei auch der Verbrauch fossiler Brennstoffe bei der Textilproduktion stark angestiegen - mit weitreichenden Folgen für die Umwelt. Gleichzeitig kauften die Konsumenten heute etwa 60 Prozent mehr Kleidung als vor 15 Jahren, trügen sie aber nur noch halb so lange.

Unternehmen müssten dazu verpflichtet werden, Verantwortung für die Lebensdauer ihrer Produkte zu übernehmen, forderten die Organisationen. Mit freiwilligen Initiativen für nachhaltige Textilien sei es kaum möglich, einen branchenweiten Wandel herbeizuführen. Selbstverpflichtungen und grüne Labels hätten ebenfalls nicht genügend Wirkung gezeigt.

"Wir wissen, dass die Modeindustrie dieses Problem nicht alleine lösen wird. Die Europäische Kommission muss eine weitreichende Textilstrategie vorlegen, die die Abhängigkeit der Mode von fossilen Brennstoffen überarbeitet und die Industrie auf eine nachhaltigere Basis stellt", sagte Urska Trunk von der Changing Markets Foundation.