Deutsche Märkte öffnen in 7 Stunden 46 Minuten
  • Nikkei 225

    29.620,99
    +82,29 (+0,28%)
     
  • Dow Jones 30

    33.730,89
    +53,62 (+0,16%)
     
  • BTC-EUR

    52.542,79
    -408,52 (-0,77%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.368,33
    -7,45 (-0,54%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.857,84
    -138,26 (-0,99%)
     
  • S&P 500

    4.124,66
    -16,93 (-0,41%)
     

300 Millionen Minus! Umsatzeinbruch im Profifußball

SID
·Lesedauer: 1 Min.
300 Millionen Minus! Umsatzeinbruch im Profifußball
300 Millionen Minus! Umsatzeinbruch im Profifußball

Die Coronakrise hat die Jagd des deutschen Profifußballs nach immer neuen Umsatzrekorden vorerst beendet.

Nach 15 Steigerungen in Folge ist es für die 36 Erst- und Zweitligisten in der vergangenen Saison erstmals wieder wirtschaftlich bergab gegangen. Der Umsatz der Vereine ist im Vergleich zur vorangegangen Spielzeit um 300 Millionen Euro eingebrochen. Das geht aus dem Wirtschaftsreport der Deutschen Fußball Liga (DFL) hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

BVB - Sevilla: Der Fantalk zur Champions League am Dienstag ab 20.15 Uhr LIVE auf SPORT1

Erwirtschafteten die Profiklubs in der Saison 2018/19 noch den bisherigen Höchstwert von 4,8 Milliarden Euro, so wurden in der zurückliegenden Spielzeit "nur" noch 4,5 Milliarden umgesetzt. Grund für den Rückgang war in erster Linie der Wegfall der Zuschauereinnahmen an den letzten neun Spieltagen - also rund einem Viertel der Saison.

"Die Coronakrise hat weltweit mit ihrem gewaltigen Ausmaß alle Lebensbereiche unvorbereitet getroffen, so auch den deutschen Profifußball", sagte DFL-Boss Christian Seifert: "Bundesliga und 2. Bundesliga haben in den vergangenen 20 Jahren eine ökonomische Basis gebildet, auf der beide Ligen ihre künftige Entwicklung aufbauen können. Angesichts der enormen Auswirkungen der Pandemie ist aber für alle Klubs weiterhin ein diszipliniertes und weitsichtiges wirtschaftliches Handeln zwingend erforderlich."

Noch schlechter werden die Zahlen für die laufende Spielzeit aussehen. Es droht ein Minus von einer Milliarde Euro im Vergleich zu den Zahlen vor der Krise.